Traildevils @ PERSKINDOL Swiss Epic: Am Limit

vor 6 Jahren von silvio
Heute stand wieder eine grobe Etappe mit 90km und 3100hm auf dem Programm. Wir startet ziemlich schnell, doch schon 2km nach dem Start donnerte ich voll in eine Steinplatte. Ich hatte augenblicklich hinten und vorne Plattfuss. Den Schaden konnte ich zwar zügig beheben, doch weil uns in der Zwischenzeit der ganze Startblock überholt hatte, blieben wir in der Abfahrt im Stau stecken.

Perskindol Swiss Epic Pressebild by Apix

Unten auf der Fläche im Gegenwind konnten wir aber, mit Unterstützung von anderen Teams mit technischen Problemen in der Abfahrt,  bereits viele Plätze wieder gut machen. Dann stachen wir in den 1500hm Aufstieg. Meine Beine wollten nach dem Sturz nicht mehr so richtig, doch je länger es ging, desto besser drehten sie wieder. Die Leiden blieben aber die selben, denn wir kletterten einfach immer schneller...
Als ob 1500hm am Stück nicht schon genug wären, wurde die Strecke oben raus aber immer übler. Die Steigungen fühlten sich teilweise wie senkrecht an, auch technisch war man arg gefordert, um nicht abzusteigen zu müssen. Es war richtig hart!

Perskindol Swiss Epic Pressebild by Apix

Dann kam eine Abfahrt der superklasse. Das Rennen rückte für einige Zeit in der Hintergrund, wir hatten einfach Spass. Das Vergnügen wurde zwar durch einen Sturz von Manuel kurz unterbrochen, wir liessen uns die Laune nicht verderben. Da wir über 1000hm anspruchsvollen Trail vernichteten, war das ganze nicht wirklich erholend, was sich, sobald es wieder berghoch ging, unausweichlich bemerkbar machte. 

 Perskindol Swiss Epic Pressebild by Apix

Es folgten weitere richtig üble Rampen, die Rennleitung schenkte den Epic Rider heute gar nichts. Erst 6km vor dem Ziel bog der Parcours auf eine regelmässig ansteigende Strasse ein. Doch auch hier sollten die Leiden nicht weniger werden. Vor uns erschien plötzlich unser ärgster Verfolger im Gesamtklassement und bei uns powerte der ehemalige Strassenprofi Dani Schnider den Berg hoch. Für mich war's eigentlich zu schnell, auch Manu hatte zu beissen. Aber die Aussicht den 12 Gesamtrang doch nicht zu verlieren, setzte ungeahnte Kräfte frei. Ich musste unglaublich Leiden doch blieb dran. Dieser Effort wurde im Ziel mit dem Verteidigung des 12. Gesamtrang belohnt!! Yeah!!

by Michael Suter/Lightmoment

Nun ist Erholung angesagt. Wir genossen eine Massage die Perskindol allen Teilnehmenden zur Verfügung stellt. Perskindol leistet hier einen sehr dankbaren Einsatz, die Masseure und die Mittelchen von Perskindol bringen die harten Beine und Rücken wieder einigermassen in Schuss.

by Michael Suter/Lightmoment Kommentare

silvio

vor 6 Jahren 9/17/2015

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Hansueli Spitznagel