Schurter und Stirnemann holen Gold

vor 3 Jahren von silvio
Es waren nicht unbedingt die Schweizer Meisterschaften der Favoriten in Langendorf. Gleich in drei Kategorien stand am Ende nicht der oder die nominell Stärkste zuoberst auf dem Podest. So zum Beispiel bei der Elite der Frauen. Als grosse Favoritin gestartet, musste sich Jolanda Neff nach beinahe eineinhalb Stunden Fahrzeit mit Rang 3 begnügen.

Katrin Stirnemann / Quelle: Melih Bildik


Das Problem war ein defekter Wechsel, welcher in der hinteren Tech-Zone zuerst komplett demontiert, dann wieder angeschraubt werden musste. Der einen Pech, der anderen beiden Freud: Denn so hatte, absolut unverhofft, plötzlich das Duo Stirnemann/Schneitter die goldene Möglichkeit, um den Schweizer Meistertitel zu fahren. „Ich ging davon aus, an einem super Tag Silber zu holen“, meinte Stirnemann nach ihrem Coup freudenstrahlend. „Ich erschrak fast ein wenig, als wir Jolanda überholten, doch dann griff ich im richtigen Moment an und bin richtiggehend ins Ziel gefetzt, ja, geflogen“, so die neue Schweizer Meisterin bei den Frauen. Natürlich sei es schade für Neff, schob die Aargauerin nach.



Wie beiden Frauen war auch die Schlussphase der Männer von einem Zweikampf geprägt. Und auch hier war ein technischer Defekt ausschlaggebend für diese Konstellation. Bereits in der 1. Runde hatte Mathias Flückiger Probleme mit der Kette, ehe ihn ein erneuter Zwischenfall aus der Entscheidung warf. „Schade, ich hätte die Gruppe wohl halten können“, so der jüngere der beiden Flückiger-Brothers.



Schurter und Vogel / Quelle: Melih Bildik


So war der Weg auf den letzten drei Runden frei für Topfavorit Nino Schurter und Florian Vogel. Letzterer versuchte zwar mit mehreren Angriffen, Schurter zu distanzieren, und doch gelang es dem Bündner, als Erster in den letzten Trail einzubiegen und bis ins Ziel die entscheidende Differenz zu schaffen. „Nino war heute ganz einfach stärker“, schickte der Zweitklassierte ein Lob in Richtung des neuen und alten Schweizer Meisters. Dieser sprach von einem schwierigen Unterfangen, auf diesem Parcours für die Differenz zu sorgen: „Dafür fehlte ein langer Aufstieg. Doch ich wusste: Wenn ich als Erster in den letzten Trail würde einfahren können, verteidige ich die Führung bis ins Ziel.“(Quelle: Pressemitteilung/Michael Forster)
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silvio

vor 3 Jahren 7/19/2015

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Dominik Bosshard