Mein CX Setup für die Tortour

vor 6 Jahren von silvio

(Foto: sportograf)

Mein zuverlässiger Begleiter durch Matsch, Schnee und Schlamm war ein 2016er Norco Treshold (freundlicherweise bereitgestellt durch Indian Summer und Radbar.ch).



Dem heutigen Standard entsprechend, ist dieses Cyclocross-Bike natürlich mit Scheibenbremsen ausgerüstet. Die grosse Radfreiheit verhindert, dass die Laufräder im Schlamm stecken bleiben.
Das Treshold ist im Antritt steif, auf unruhigem Untergrund aber nicht allzu hart zu fahren. Ein richtiges Spass-Bike für jeden Einsatz. Sei es Rennen fahren oder um offroad an den Arbeitsplatz zu pendeln. 
Die Geometrie ist sportlich aber nicht zu aggressiv. Das Bike passte perfekt, ich musste nur die Sattelhöhe richtig einstellen und fühlte mich sogleich wohl auf dem Kanadier. 



Einzig das vormontierte 42er Ketteblatt war nicht optimal. Ich musste feststellen, dass es auch im Kanton Schaffausen einige steile und lange Aufstiege gibt. Dort kam ich hin und wieder an den Anschlag mit meiner Trettfrequenz. Mir scheint, dass dieses „Pizzablech“ für den Altagseinsatz ebenfalls etwas zu optimistisch ausgelegt ist. Ich denke, 36 Zähne wäre hier wohl angebracht. Extra fitte Fahrer greifen vielleicht zu 38 Zähnen.

Die Pneu
Ich entschied mich für ein Tubless-Ready Setup. Tubular bzw. Collé war mir zu riskant. An der Tortour ist man bei einem Platten auf sich selber gestellt. Man kann nicht, wie an traditionellen Querrennen,  platt maximal 1-2km weiterfahren um dann das Rad in der Techzone zu wechseln. Das Setup zeigte sich als die richtige Entscheidung, war ich doch einer der wenigen, die ohne Platten durch die gesamten 200km Rennkilometer kamen.


(Bild: Sportograf)

Falls die Stan’s Tubeless Milch mich im Ernstfall im Stich gelassen hätte, hatte ich zusätzlich einen Pitstop Reparturschaum dabei. Dazu als Backup einen Schlauch und eine Patrone, sowie Karkassen-Pads von PARK TOOL um bei üblen Durchschlägen die Einschnitte zu flicken.



Grosse Diskussion or dem Start löste die Wahl des optimalen Reifendrucks aus. Ich entschied mich für 3bar hinten und 2.5bar vorne (bei 68kg Athletengewicht). Notabene 1bar mehr, wie ich es im herkömmlichen Querrennen in Eschenbach gefahren bin. Ich erhoffte mir dafür besseren Rollwiderstand und Durchschlagschutz bei aufstehenden Steinen. Dafür musste ich natürlich etwas Komfort in Kauf nehmen. Bei einem Gravelroadrennen, wo die Qualität der Wege weitgehend sehr gut ist, kann man das dies durchaus verantworten.



Navigation
Als Backup zu der ordentlich ausgeschilderten Strecke leitete mich ein Garmin 520 durch die Schaffhauser Wälder. Der, vom Veranstalter bereitgestellte, Track zeichnete mir das Gerät auf eine OpenStreetMap basierte Gratiskarte. In bewohntem Gebiet erreichen diese Karte bereits Topo Qualität.
Hier geht’s zu den OpenStreet Maps für Garmin: http://garmin.openstreetmap.nl/ Kommentare

silvio

vor 6 Jahren 2/22/2016

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Hansueli Spitznagel