Biketest Trek Remedy 9.9

letzte Woche von Traildevil
Potenter Dauerbrenner 

Das 2020er Trek Remedy ist ein Dauerbrenner ohne spektakuläre Neuerungen. Langweilig? Sicher nicht! Denn der leichte und technisch ausgefeilte Klassiker setzt in seiner aktuellen Version immer noch Massstäbe in puncto Fahrspass. 



Warum den Gaul wechseln, wenn man ein preisgekröntes und immer noch erfolgreiches Rennpferd im Stall hat? Mehr als ein Komponenten-Update hat Trek beim Remedy für den Bikesommer 2020 nicht vorgenommen. Warum auch? Das Bike in der getesteten Top-Version 9.9 gleicht einem Racer, der seit Jahren beständig Top-Platzierungen einfährt. Mit 150 Millimeter am Heck und 160 an der Front hat sich das Remedy über die Jahre immer mehr vom klassischen Allmountain-Bike zu einem Mini-Enduro entwickelt. 

Das Remedy lässt sich dank seiner schlanken 13,2 Kilogramm ganz ordentlich bergauf bewegen. Um auf langen Anstiegen noch effektiver treten zu können, könnte der Sitzwinkel noch etwas steiler sein. Bergab läuft das Remedy ganz klar unter dem Motto «grosser Fahrspass». Geometrie und Sitzposition sind fein ausbalanciert. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und sehr sicher. Das Fahrwerk mit Fox 36 Factory Federgabel und dem von Trek und Fox gemeinsam entwickelten Factory Float Evol RE:aktiv Dämpfer reagiert fluffig, nutzt den Federweg sehr effektiv aus. Ein Highlight sind zudem die neuen und steifen Bontrager Line Pro Carbon-Laufräder. Einzig der 2.6 Zoll breite Bontrager SE5 Reifen an der Front kommt auf losem, trockenem Untergrund schon mal an seine Grenzen.



Daten, Fakten und weitere Fahreindrücke: Hier gibt es weitere Infos zum Trek Remedy 9.9

BORN Magazin Fazit:
Leicht, spielerisch und verdammt schnell: Das Remedy ist ein Traum auf langen, sportlichen Touren mit anspruchsvollen Abfahrten.


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letzte Woche 1/13/2021

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Dominik Bosshard