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BMC überarbeitet die Fourstroke-Familie



BMC hat seine Cross-Country-Fullies aus der Fourstroke-Familie komplett überarbeitet. Die neue Cross-Country-Kollektion besteht aus den Serien Fourstroke 01, Fourstroke und Fourstroke LT. Das Flaggschiff Fourstroke 01 kommt mit der für Wettkämpfe relevanten Autodrop-Technologie, der ersten vollintegrierten, automatischen Sattelstütze auf dem Markt.

Der Rahmen aus Premium-Carbon wurde bei allen Modellen von Grund auf neu gestaltet. Dafür wurde die Geometrie neu konzipiert, und die Federung optimiert, was die Vielseitigkeit der Bikes nochmals erhöhen, und neue Massstäbe in Sachen Geschwindigkeit setzen soll. Laut Conrad Glassey, Head of Product Management bei BMC, ist dies vollauf gelungen «Noch vor der offiziellen Markteinführung hat diese brandneue XC-Rennmaschine bereits Gold mit Titouan Carod in Val di Sole gewonnen.»

Grundlegende Neuerungen
Die Fourstroke-Familie basiert auf einer identischen Kern-DNA mit drei unterschiedlichen Persönlichkeiten. Fourstroke 01 und Fourstroke sind XC Performance-Bikes, und wurden für aktive Racer konzipiert. Sie verfügen über die neue APS Dual-Link Federung mit 100 mm Federweg vorne und hinten. Beide Serien sind um die BWC-Geometrie herum konstruiert. Diese ermöglicht die Verwendung von zwei Wasserflaschen im Hauptrahmen.



Exklusiv bei der 01-Serie wird die brandneue Autodrop-Technologie eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine per Knopfdruck automatisch in zwei Positionen einfahrende Sattelstütze – ein Absitzen zur Veränderung der Sitzposition ist nicht mehr notwendig. «Während eines Rennens nutzen wir Autodrop bis zu hundert Mal, so dass wir uns voll und ganz auf die Strecke konzentrieren können, was uns den entscheidenden Vorteil für den Sieg bringt», erklärt Titouan Carod, BMC MTB Racing Team.



Das Fourstroke LT wurde für Fahrer:innen entwickelt, die noch mehr Trail Performance suchen. Das Fourstroke LT erlaubt Trail-Racing mit XC-Geschwindigkeit dank 120 mm APS-Dual-Link Federweg und der BWC-Geometrie. Der Vollcarbon-Rahmen bietet Platz für zwei Trinkflaschen, einen integrierten Gabelstopper und einen Rahmenschutz.

Effizienteres Fahrwerk
Das überarbeitete Advanced Pivot Suspension System soll auf jedem Terrain optimale Traktion und hohe Effizienz gewährleisten. «Zahlreiche Messungen zeigen, dass bessere Traktion und Pedaleffizienz wichtiger sind als das Gewicht», erklärt Stefan Christ, Head of R&D bei BMC. Durch dieses System soll eine bessere Kraftübertragung in steilem Gelände gewährleistet sein und gleichzeitig die Möglichkeiten in Abfahrten verbessert werden. Der optimierte Steuerwinkel von 66,5˚ und die lange Front sind auf einen schnellen und progressiven Fahrstil zugeschnitten. Die 429 mm kurzen Kettenstreben sollen zusammen mit einem abgesenkten Tretlager und einem 76,7˚ steilen Sitzwinkel für perfekte Gewichtsverteilung und Handling sorgen.



Am neu gestalteten Chassis und am Hinterbau wurde auf eine exzellente Torsions- und Tretlagersteifigkeit geachtet. Dank einer zweiten vertikalen Verstrebung am Hinterbau konnte die Steifigkeit beim Treten laut BMC um 20 % erhöht werden. Desweiteren verfügen die Modelle über eine Reifenfreiheit von 62 mm, um moderne 2,4" XC-Reifen zu verbauen. Ein integrierter Gabelstopper, ein zugeschnittener Kettenstrebenschutz und der Schmutzfänger am unteren Umlenker sollen den Rahmen schützen und für eine längere Lebensdauer sorgen. Die 01er Serie verfügt zudem über einen speziellen Zugang am Sitzrohr, der die Wartung der Autodrop-Sattelstütze erheblich erleichtert.



Grössen, Verfügbarkeit und Preise
Fourstroke 01 ist in vier Grössen (S, M, L, XL), drei Modellen und als Frameset erhältlich. Fourstroke 01 LTD und ONE sind ab Juni 2023, TWO ab Oktober 2022 und FRS VAR1 ab Februar 2023 im Handel und kostet 12.999 Euro, 10.999 Euro, 8.999 Euro und 5.499 Euro.

Fourstroke ist in vier Grössen (S, M, L, XL) und vier Modellen erhältlich. Fourstroke ONE ist ab Oktober 2022, TWO ab April 2023, THREE ab Juni 2023 und FOUR ab September 2023 erhältlich und kostet 7.499 Euro, 6.499 Euro, 5.299 Euro und 4.299 Euro.

Fourstroke LT wird in vier Grössen (S, M, L, XL) und drei Modellen angeboten. Fourstroke LTD ist ab April 2023, ONE ab Januar 2023 und TWO ab September 2023 im Handel und kostet 11.999 Euro, 5.899 Euro und 4.499 Euro.

Mehr Infos: https://www.bmc-switzerland.com/

Opening: Trailcenter Aesch




Am Samstag, 22. Oktober 2022, wird in der Gemeinde Aesch im Baselland das neue Trailcenter eröffnet. Damit öffnet das erste Mountainbike-Trailcenter der Nordwestschweiz seine Pforten. Die neue Mountainbike-Anlage soll eine breite Nutzergruppe jeden Alters mit einem Fahrkönnen von Anfänger bis Experten ansprechen.



Das Trailcenter Aesch geht auf eine Initiative des gemeinnützigen Vereins «Trailnet Nordwestschweiz» zurück, und entstand auf einem ehemaligen Fussballplatz der Sportanlage Löhrenacker. «Das Mountainbiken hat in der Region einen hohen Stellenwert, und das hat sich seit Corona nochmals verstärkt», erklärt René Schenker, Leiter von Trailnet Nordwestschweiz. «In der Region gibt es inzwischen mehr aktive Mountainbiker als Fussballer, daher war der Umbau eines Fussballplatzes in eine Mountainbike-Anlage ein logischer Schritt».



Mit der Planung und Umsetzung des Trailcenters wurde die Firma Allegra Trails GmbH beauftragt. Betreiber der Anlage wird der Verein Trailnet Nordwestschweiz sein. Zusätzlich wurde eine Betreiberkommission eingerichtet, in der Vertreter des Sportamts, Baselland Tourismus, der Gemeinde Aesch und Trailnet vertreten sind. Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2022, und sind aktuell praktisch abgeschlossen, bzw. im Stadium des Feintunings, um die Anlage zur Eröffnung in optimalem Zustand präsentieren zu können.  



Die Anlage umfasst ein Areal von gut 8500m2 und wird seinen Nutzern insgesamt 5 Trails bieten, die in fünf verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind. Diese sind 1x Laufrad Trail Runde (grün – sehr leicht), 1x Haupt Trail Runde mit Optionen (blau – leicht), 1x Balance Zone (rot – mittel), 1x Stein- und Stufentrails (schwarz – schwierig) und 1x Spitzkehren Trail (violett – sehr schwierig).



Eröffnungsevent
Der Eröffnungs-Anlass findet auf dem Trailcenter-Gelände und den angrenzenden Parkplätzen auf dem Areal der Sportanlage Löhrenacker statt. Zusammen mit Regierungsrätin Monica Gschwind und vielen geladenen Gästen wird die Anlage offiziell den Biker:innen übergeben. Der Eröffnungsakt ist auf 13.00 Uhr eingeplant, der Festbetrieb mit vielen Attraktionen und Verpflegungsmöglichkeiten dauert von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. 

Detaillierte Informationen zum Trailcenter sind unter www.trailcenter-aesch.ch zu finden – inkl. aktuellem Webcam-Bild. 



Hintergrund: Förderung von Biodiversität im Trailcenter
Beim Trailcenter Aesch wurden ökologische Aufwertungsmassnahmen von Beginn weg integral geplant. Die Struktur- und Materialvielfalt eines Trailcenter bietet ideale Rahmenbedingungen für einen vielfältigen Lebensraum und ökologische Aufwertung. Neben den Trails werden sukzessive spezifische Mikro-Lebensräume angelegt. Dort sollen Pionierpflanzen, Bäume, Vögel, Insekten, Reptilien und Kleintiere angesiedelt werden. Gleichzeitig werden durch solche strukturierenden Elemente ein interessantes Landschaftsbild geschaffen, und die Trailnutzenden gelenkt. Ergänzende Massnahmen sollen die Mountainbikerinnen und Mountainbiker für Umweltthemen sensibilisieren.



Die beim Bau des Trailcenters durchgeführten Erdverschiebungen machen die Topografie vielfältiger. Durch die zwei bis drei Meter Höhendifferenz für Trails wurden exponierte und tieferliegende Zonen geschaffen. Dadurch wird die Ansiedlung einer vielfältigen Flora möglich. Dazu wird in den Flächen zwischen den Trails der Oberboden reduziert und der Unterboden durch Beimischung von Sand abgemagert. Bewusst offene Stellen erlauben Lebensräume von Wildbienen.

Ruderalflächen mögen für das ungeübte Auge ärmlich erscheinen. Durch sie wird aber ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten gefördert, die oft auf solche Umgebungen spezialisiert sind und anderswo nicht vorkommen. Auf einem solchen steinigen und trockenen Untergrund angesiedelte lichtliebende Pflanzen spielen eine wichtige Rolle im Lebenszyklus verschiedener Tiere, wie zum Beispiel dem Zwerg-Bläuling. Zudem werden auf dem Areal Bäume gepflanzt, die Lebensräume in den Baumkronen ermöglichen, die durch die Trailnutzung nicht beeinflusst werden.

Das Regenwasser ermöglicht sogar kurzzeitige, sogenannte wechselfeuchte Zonen, durch die weitere Lebensräume entstehen. Durch Dornensträucher, die auch einen hohen Stellenwert für Brutvögel haben, werden Bereiche abseits von Wegen speziell geschützt. Trailnutzende werden dadurch bewusst von Arealen ferngehalten, in denen sich die Natur ungestört entwickeln soll.

Im Trailcenter wird eine natürliche Sukzession der Vegetation angestrebt – das Spektrum von Flora und Fauna wird sich also stetig verändern. Die Nutzung der Trails bietet genau diese Dynamik als Chance für die selten gewordenen und darauf spezialisierten Pflanzen und Tiere. Im Kontext von Landwirtschaft und Sportanlagen kann die Bikeanlage hier ein Refugium bieten.

Gravity Formel 1: Pirelli Scorpion Race




Der italienische Reifenspezialist Pirelli vervollständigt seine «Scorpion» Produktpalette um zwei Gravity-Reifen für den Enduro- und Downhill-Renneinsatz. Die Reifen wurden in Zusammenarbeit mit dem mehrfachen Downhill-Weltmeister Fabien Barel entwickelt und bei Renneinsätzen in der EWS und im Downhill-Weltcup ab der Saison 2021 stetig getestet und verbessert.
 

Die Scorpion Race Reifen sind in vier Profildesigns und in zwei Durchmessern erhältlich um ein breites Spektrum an Bikes und Rennstrecken bedienen zu können. Des Weiteren sind die Reifen mit zwei verschiedenen Karkassen erhältlich.

Gemeinsam ist allen Modellen die superweiche, auf Höchstleistung getrimmte SmartEVO DH-Gummimischung, die Pirelli für den Motorsport entwickelte und auf den Gravity-Einsatz optimiert hat. SmartEVO DH ist zweilagig aufgebaut. Die gesamte äussere Lauffläche besteht aus einem weichen Hochleistungs-Compound (42 Shore A*). Die darunter liegende Schicht dient als Stütze der äusseren Lauffläche und gibt den Profilblöcken mechanischen Halt. Dieser Aufbau soll zum einen für einen extremen Grip bis in den Grenzbereich hinein sorgen. Zum anderen will Pirelli damit den Rollwiderstand gering halten, um die Athleten und Athletinnen im Kampf um Zehntelsekunden optimal zu unterstützen.

Vier verschiedene Laufflächenprofile
Wie bei allen Reifen der Scorpion MTB Produktfamilie von Pirelli werden auch die neuen Racing-Reifen in vier spezifischen Laufflächenprofilen (M, T, S und MUD) angeboten.  



Das Profil M (Mixed Terrain) ist das vielseitigste Profildesign: Es eignet sich für Mischböden vom Bikepark, Trails mit hartem Untergrund bis zum instabilen Waldboden. Die Lauffläche besteht aus gleichmäßig verteilten Blöcken, deren Größe und Höhe für ein optimales Fahrgefühl bei möglichst vielfältigen Fahrbedingungen sorgen sollen.
 



Das Laufflächenprofil T (Traktion) bietet einen höheren mechanischen Grip und eine hohe verstärkte Front fürs Bremsen und in Kurven. Die Profilblöcke liegen weiter auseinander, sind aggressiver und weisen einen Mittelstreifen auf. Bei mittelschweren Geländeverhältnissen oder wenn Matsch schnell abgeleitet werden muss kann dieser Mittelstreifen aufgeschnitten werden, wodurch der Reifen multidirektional und das Fahrverhalten auf sehr weichen Böden optimiert wird.
 



Das Profildesign S (Soft Terrain) eignet sich für weiche und nachgiebige Böden wie sandiger oder lehmiger Untergrund, offene Flächen und Unterholz. Allerdings können damit auch kompaktere Streckenabschnitte wie Wurzeln und Felsen gemeistert werden. Charakteristisch für dieses Profil sind die hohen, weit auseinanderliegenden Profilblöcke.
 



Das speziell für die Scorpion Race DH entwickelte MUD-Profil bietet hohe und weit auseinanderliegende Blöcke in Rautenprofil. Der speziell für den Downhill-Einsatz entwickelte Scorpion Race DH MUD ist nur in der Größe 2.4 erhältlich, da diese Abmessung besten Grip und höchste Kontrolle bei extrem matschigen Bodenverhältnissen ermöglicht.


Zwei Karkassen für zwei Disziplinen

Um auch auf Variablen wie Leistungsstärke, Fahrstil, neueste Innovationen im Bereich Laufräder und Felgenabmessungen sowie die speziellen Unterschiede zwischen den zwei Disziplinen Enduro und Downhill reagieren zu können, werden die Reifen mit zwei verschiedenen Karkassen angeboten, nämlich DualWall+ und DualWall.  



DualWall+ ist für DH- und Enduro-Rennen gedacht: Eine 60 TPI Full Double-Ply Karkasse mit Gummieinsatz zur Verstärkung des Wulstbereichs und externer Gewebeschicht zur Stabilisierung der Flanken des Reifens. Für Athleten mit aggressivem Fahrstil bietet sie einen grösseren Durchstichschutz, maximale Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
 



Die speziell für Enduro-Rennen und generell für leichtere Fahrer entwickelte DuallWall-Karkasse ist auf Weichheit und Leichtlauf getrimmt. Sie besteht aus einer 120 TPI- Doppelschicht (Double-ply), deren Wulstbereich durch eine Gummischicht verstärkt wurde. Dadurch konnte eine Gewichtsreduzierung von 150 Gramm gegenüber der DualWall+ Karkasse erreicht werden.
 

Preise und Erhältlichkeit
Die neuen Reifen werden ab Anfang 2023 zu den folgenden UVP erhältlich sein: 

Modell
Grösse UVP

Scorpion Race Enduro M 27.5 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race Enduro M 29 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race Enduro S 27.5 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race Enduro S 29 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race Enduro T 27.5 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race Enduro T 29 x 2.5 89,90 €
Scorpion Race DH M 27.5 x 2.5 84,90 €
Scorpion Race DH M 29 x 2.5 84,80 €
Scorpion Race DH S 27.5 x 2.5 84,90 €
Scorpion Race DH S 29 x 2.5 84,90 €
Scorpion Race DH T 27.5 x 2.5 84,90 €
Scorpion Race DH T 29 x 2.5 84,90 €  

Mehr Infos: 
https://www.pirelli.com/tyres/de-de/fahrrad/reifen/familien/scorpion


Team Trek-Vaude fördert Talente




Das neu formierte U23-Nachwuchsteam Trek-Vaude hat sich in diesem Jahr fest im U23 XC-Weltcup etabliert. Mit Mona Mitterwallner hat man eine amtierende U23 Welt- und Europameisterin im Team, die als Sahnehäubchen auch noch den U23 XC-Gesamtweltcup holen konnte. Auch zukünftig will das Team voll auf Nachwuchsförderung setzen, und startet nun ein Talentscouting.


Erster Schritt des Förderprogramms werden «Testevents» sein, bei denen man mit hoffnungsvollen Nachwuchsathleten in Kontakt treten will. Gesucht werden bereits aktive Racer und Racerinnen der Jahrgänge 2003 bis 2008.

Zentraler Inhalt des Testevents ist ein Leistungstest mit «NIRS-Technologie», der in Zusammenarbeit mit den Trainalyzed, einem Spezialisten für Trainingsplanung, durchgeführt wird.

Die besten Talente erwartet eine Anschlussberatung für die zielgerichtete Gestaltung des Trainings. Zudem lockt eine Einladung zu einem europäischen Testcamp zusammen mit dem Team im kommenden Jahr. Ziel ist es, den Talenten langfristig eine Zusammenarbeit mit Trek zu bieten und sie im besten Fall, an das Team zu binden.

Das erste dieser Testevents findet am 19./20. November 2022 im Trek Store in Fürth (Deutschland) statt. Hierbei können 40 ausgewählte «Talente von morgen» teilnehmen. Eine Bewerbung für das Testevent ist noch bis 10.10. möglich. Wer dabei sein will, sollte also nicht lange zögern!

Hier geht’s zur Bewerbung für das Testevent in Fürth

Bergstrom Bikes mit Bosch CX Race




Als erster Bike-Hersteller hat Bergstrom neue, mit dem Bosch CX Race Motor ausgestattete Modelle angekündigt. Ab sofort sind zwei Modelle in limitierter Auflage vorbestellbar, die Anfang November ausgeliefert werden sollen.


Bei den «Limited Edition» Modellen handelt es sich um das E-Allmountain «ATV C 989 R» (ab CHF 10'499.-) sowie das etwas weniger hochwertig ausgestattete «ATV C 969 R» (ab CHF 9'999.-). Beide Bikes sind Race-ready gespect und wahlweise mit Akkus von 500Wh oder 750Wh erhältlich.

Zum Launch der neuen Motorengeneration verlost Bergstrom zusätzlich 10 Startplätze für einen Testday, an dem Interessenten unter Anleitung von Joris Ryf den neuen Antrieb ausgiebig testen können. Eine unverbindliche Reservierung für den Kauf eines der limitierten Modelle ist auf der CX-Landingpage von Bergstrom möglich, dort findet sich auch das Preisausschreiben für die Testdays mit Joris Ryf.
https://bergstrom.bike/bosch-cx-race-neu-bei-bergstrom/  

Für den Januar 2023 ist auch die Lieferbarkeit drei weiterer, mit dem CX Race Motor ausgestatteter Modelle angekündigt. Der Einstiegspreis liegt bei CHF 7'499.-

Alle Geodaten, Specs und Preise für die neuen «Race» Modelle: https://bergstrom.bike/bosch-cx-race-neu-bei-bergstrom/

E-MTB Race neu definiert: Bosch Performance Line CX Race




Mit der «Race» Variante des Performance Line CX Motors stellt Bosch einen neuen Motor fürs E-MTB vor, der kompromisslos auf den Renneinsatz getrimmt ist.

Pünktlich zum Abschluss der E-EWS Serie in Finale Ligure lässt Bosch die Katze aus dem Sack. Über den Dächern der Stadt präsentieren Claus Fleischer und sein Team einen Motor, der die Limits in E-MTB-Rennen neu definieren soll. Unter Anleitung von Legenden wie Jérôme Clementz und Tracy Moseley oder dem aktuellen Schweizmeister Joris Ryf hatten internationale Journalisten Gelegenheit zu einem ersten Fahreindruck.



Die Änderungen am neuen CX Race Motor wirken auf den ersten Blick nicht spektakulär, und sind vor allem unter der Haube bzw. in der Wirkung der Software zu suchen. Äusserlich ist der neue Motor lediglich durch seine anthrazitgraue Farbe und den «Race» Schriftzug vom bereits bekannten Modell zu unterscheiden. So baut die «Race» Variante auf demselben Formfaktor wie der bereits bekannte CX, so dass Bikehersteller den neuen Motor ohne Änderung am Rahmen implementieren können. Durch eine optimierte Bauweise mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und die Wahl gewichtsoptimierter Materialien für das Getriebe konnte die Antriebseinheit von 2,9 kg auf 2,75 kg abgespeckt werden.



Auch an den grundlegenden Kennzahlen hat sich nicht viel verändert: Wie schon der hinlänglich bekannte CX Motor liefert auch die Race-Variante ein maximales Drehmoment von 85 Nm. Weit spektakulärer sind die softwareseitigen Änderungen. Der neue «Race-Modus» leuchtet knallrot und ist oberhalb des bekannten Turbo-Modus angesiedelt. In dieser neuen Stufe liefert der Motor eine Unterstützung von bis zu 400% der selbst eingebrachten Tretleistung (im Turbo-Modus: 340%).



Renntauglich ohne Kompromisse
In der Praxis liefert der CX Race eine beeindruckende Beschleunigung, die den bekannten Turbo-Modus spürbar in den Schatten stellt. Am Ausgang enger Kehren reicht ein kurzer Antritt ohne komplette Umdrehung, um das Bike von der Slow Motion wieder in die Race-Geschwindigkeit zu katapultieren.



Seine kompletten Trümpfe spielt der Performance Line CX Race aber in steilen, fahrtechnisch anspruchsvollen Uphills aus. In einem verblockten Gelände wie auf der Caprazoppa in Finale sind komplette Pedalumdrehungen wegen der Gefahr eines Aufsetzers oftmals kaum möglich. Hier unterstützt der Motor «Kick Pedal» Manöver mit einem beeindruckenden Drehmoment. Auch bei steilen Stepups spürt man die eigenen Grenzen spürbar shiften. Hierfür sorgt der schon aus dem E-MTB Modus bekannte «extended Boost», der im Race-Modus nochmals spürbar verlängert wurde. Durch einen beherzten Kick ins Pedal ausgelöst, gibt der extended Boost genügend Kick, um eine kurze Steilstufe zu überwinden. Mit gutem Timing kann man sich während des Fahrmanövers voll auf den Bewegungsablauf konzentrieren, und muss erst nach dem Hindernis wieder in die Pedale treten.



Hat man sich an die Wirkungsweise des Motors und dessen nach Wunsch extreme Beschleunigung erst einmal gewöhnt, kommt richtig Spass beim Fahren auf. Die Abregelgeschwindigkeit von 25 km/h lässt sich in der Ebene mit zwei, drei dynamischen Pedalumdrehungen locker erreichen. Selbst auf leicht ansteigenden Trails stellt sich schnell das Gefühl ein, sich auf einer flowigen Abfahrt zu befinden. Oftmals ist diese Power nicht leicht zu kontrollieren. Um jedoch bei widrigen Verhältnissen nicht zum Passagier zu werden, lässt sich der Wirkungsgrad in der Bosch Flow App um Plus/Minus fünf Prozent variieren.



Fazit: nicht nur für Pros, aber Vorsicht!
Der Bosch Performance Line CX Race Motor wurde mit einer klaren Zielgruppe im Fokus konzipiert. Er richtet sich an aktive E-Racer, die im Kampf um Sekundenbruchteile jederzeit voll ans Limit gehen und von ihrem Motor eine kompromisslose Unterstützung verlangen – bis in den Grenzbereich hinein. Dies leistet der neue CX-Antrieb ohne Einschränkungen.

Auch ausserhalb von Wettkämpfen liefert der CX Race ein spürbares Plus an Spass und hilft dem User, die eigenen Grenzen im Uphill zu verschieben. Um die mögliche Kraft und Beschleunigung des Motors aber zu beherrschen und auf den Trail zu bringen, ist eine sehr solide Fahrtechnik vonnöten.

Im Racemodus verhält sich der Motor wie ein nervöses Rennpferd und ist jederzeit bereit, abzugehen wie Schmitt’s Katze. Um das Bike in diesem Modus zu beherrschen ist eine ständige, hohe Konzentration vonnöten. Wie man auch Autofahrern mit wenig Fahrpraxis vom Kauf eines Bugattis abraten würde, dürften auch im Falle des «Bosch Performance Line CX Race» Motors ein hoher Prozentsatz aller E-Mountainbiker von dessen Dynamik überfordert sein.

Konsequenterweise wird Bosch – stand heute – ein Firmware-Upgrade mit Race-Modus (obwohl technisch offenbar möglich) nicht für den «normalen» CX-Motor anbieten. Stattdessen wird der neue Race-Motor in limitierter Auflage produziert und bei den Herstellern nur in Race-Bikes der Topklasse zum Einsatz kommen. Stay tuned!

ABUS AirDrop: Fullface fürs Grobe




Mit dem Modell AirDrop stellt Abus seinen ersten Fullface-Helm vor. Der Helm wurde in enger Zusammenarbeit mit den Teamfahrern wie Cedric Gracia, Richie Schley und Gabriel Wibmer entwickelt. Dabei wartet der AirDrop mit durchdachten Details auf, wobei laut Abus vor allem Wert auf eine optimale Anpassbarkeit und Tragekomfort gelegt wurde.





Der AirDrop kann mittels des ins MIPS System integrierten Zoom-Ace Systems am Hinterkopf justiert werden. Die Wangenpolster sind herausnehmbar und waschbar. Der Visor ist höhenverstellbar und löst sich im Falle eines heftigen Sturzes von den seitlichen Schrauben. Unterhalb des Visors ist ausreichend Platz für die Actioncam. Das offene Design an der Vorderseite sorgt für ein grosszügiges Blickfeld und lässt Platz für die unterschiedlichsten Goggle-Modelle. Top: an der Unterseite des Helms befindet sich ein gepolsterter Bereich, die sogenannte «Collarbone Protection», welche bei Stürzen Verletzungen des Schlüsselbeins durch eine Kollision mit dem Helm vermeiden soll.




Der AirDrop wird im InMold-Verfahren produziert. Dafür wird die Aussenschale in einem Arbeitsgang mit dem stossabsorbierendem EPS verbunden. Der Kinnbügel besteht aus ABS. In dessen Kern ist eine sogenannte «Acti-Cage» Strukturverstärkung integriert, welche die Stabilität optimieren soll und dadurch grössere Aussparungen zur Ventilation erlaubt. Damit sorgen beachtliche elf Lufteinlässe an der Vorderseite und zusätzliche sechs Luftauslässe an der Rückseite der Schale für eine optimale Belüftung. Eine weitere Öffnung auf Ohrenhöhe namens «Ambient Sound Channel» soll einer Geräuschdämpfung beim Fahren entgegenwirken. Sämtliche Varianten des AirDrop sind mit MIPS ausgestattet und «QUIN Ready», können also problemlos mit dem QUIN System nachgerüstet werden. Im Top-Modell ist der QUIN Sensor zur Sturzerkennung bereits voll integriert.

  • Zertifizierungen: CPSC, DIN EN 1078
  • Größen: S/M (52 - 58 cm), L/XL (58 - 62 cm)
  • Gewicht: 790 g (S/M), 890 g (M/XL) (+5 g bei QUIN Modellen)
  • Vier Farben: black gold, concrete grey, polar white, velvet black
  • QUIN Modell in velvet black matt
Mehr Infos zum Helm: 
https://mobil.abus.com/de/Privat/Fahrradhelme/MTB/AirDrop-MIPS-QUIN-velvet-black-S-M




Santa Cruz Tallboy: das «XC Bike für Downhiller»




Mit der Überarbeitung des Trailbikes «Tallboy» schliesst Santa Cruz das Facelift des Produktportfolios für 2022 ab. Mit seinen 120 Millimetern Federweg an Front und Heck ist das Tallboy laut Santa Cruz das optimale Bike «sobald es darum geht echte Trailmeter zu machen und rasant durchs Gelände zu jagen».  



Hierfür wurde der Virtual Pivot Point Hinterbau überarbeitet und bietet nun einen niedrigeren Anti-Squat-Wert für ein besseres Ansprechverhalten und eine progressivere Kennlinie. Damit soll das Tallboy seinen schon vom Vorgängermodell erreichten «agilen und leichtfüssigen Charakter» beibehalten, und ihm Nehmerqualitäten im ruppigen Gelände hinzufügen.  



Als deutlich sichtbarste Neuerung am Rahmen zählt die Glovebox im Unterrohr, die bei Santa Cruz nun Standard ist. Bei der Konstruktion des Rahmens wird das Carbon-Layup für jede Rahmengrösse individuell angepasst, um für Fahrer und Fahrerinnen mit höherem Körpergewicht auch eine grössere Steifigkeit zu generieren. Bei zunehmender Rahmengrösse wird nun ebenfalls der Sitzwinkel steiler, zudem wächst die Kettenstrebenlänge bei grösseren Rahmen an. Damit soll laut Santa Cruz sichergestellt sein, dass alle User unabhängig von ihrer Körpergrösse in den Genuss derselben ausgewogenen Geometrie und Steifigkeit kommen.  



Das Tallboy soll insgesamt effizienter zu pedalieren und agiler im Trail sein als das Allmountainbike Hightower, dafür aber etwas weniger fehlerverzeihend. Laut Santa Cruz ist es «weniger Allmountain-Allrounder als ein sportlicher Begleiter für besonders schnelle oder lange Trailtouren.»  



Das Tallboy wird in 4 «C» Rahmenvarianten und zusätzlich zwei hochwertigeren «CC» Rahmen zu Preisen ab 5399 € bis 10.999 € erhältlich sein.

Alessandra Keller holt Gesamtsieg bei ÖKK Bike Revolution




Alessandra Keller scheint in der Form ihres Lebens zu fahren. Beim Abschlussrennen der «ÖKK Bike Revolution» in Huttwil reichte der 26jährigen Nidwalderin vom Team Thömus Maxon an diesem Wochenende ein zweiter Platz, um sich den Gesamtsieg bei dieser neuen Rennserie zu sichern.

Damit hätte Kellers Saison 2022 wohl kaum besser laufen können. Mit insgesamt sieben Rennsiegen, darunter zwei Weltcup-Rennen, dem Gesamtweltcup im XCO und XCC und dem aktuellen Weltranglistenplatz Eins ist der Gesamtsieg bei der heimischen Rennserie ÖKK Bike Revolution eine «schöne Zugabe».



Ein Selbstläufer war der Sieg bei dieser Rennserie jedoch nicht. Die in dieser Saison ebenfalls stark auffahrende Niederländerin Anne Terpstra war punktgleich an den Start gegangen. Zudem waren die Bedingungen bei diesem letzten Rennen durch das ungemütliche Wetter im Vorfeld sehr schwierig, und der schlammige Rennkurs schwer zu beherrschen. Trotzdem gelang Keller ein guter Lauf mit konstantem Speed, bei dem sie sich im Finale nur der Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot aus Frankreich geschlagen geben musste.

Trotzdem gab sich Alessandra Keller zu Recht äusserst zufrieden.  
«Die letzten Wochen waren intensiv, weil ich viele Termine hatte und so sicherlich nicht mit vollem Fokus am Start stand. Doch ich habe die sehr anspruchsvolle Strecke mit einem konstanten Speed bewältigt.» Keller betonte, dass sie ohne Druck angetreten sei, zumal sie ihre grossen Ziele bereits hinter sich habe. Die Weltnummer 1 fügte jedoch an: «Angesichts der Vorbereitung auf Huttwil bin ich noch viel glücklicher über meinen zweiten Platz heute und vor allem über den Gesamtsieg. Die ist eine schöne Zugabe auf eine fantastische Saison.»

ÖKK Bike Revolution Huttwil & Flyer Testevent



An diesem Wochenende startet in Huttwil mit dem «Bike Village» das Finale der neuen Rennserie «ÖKK BIKE REVOLUTION». Am Wettkampfwochenende vom 23. bis 25. September 2022 treffen sich dort die Cracks der Schweizer und internationalen Mountainbikeszene. Zu diesem Anlass veranstaltet die in Huttwil ansässige E-Bike-Firma Flyer ein umfangreiches Testevent. Besucher haben die Möglichkeit, an verschiedenen Ride-Outs teilzunehmen, aktuelle Flyer Modelle zu testen oder im Werk in Huttwil hinter die Kulissen der E-Bike Produktion zu schauen.
 

Bike Village Huttwil vereint Spitzen- und Breitensport, Nachwuchsförderung und Happenings rund um das Mountainbike. Mit dem Engagement von Flyer erhalten die Besucher des Events die Gelegenheit, die Vielseitigkeit des E-Mountainbikesport kennenzulernen. Flyer ist nicht nur mit einem Image- und einem Teststand auf der Bike-Expo in der Nähe der Rennstrecke am Campus Perspektiven vertreten, sondern bietet auch Werksbesichtigungen in der E-Bike Fabrik in Huttwil an. Interessierte entdecken bei einer der Velo Gusto Touren auf dem E-Mountainbike die drei Regionen – Oberaargau, Emmental und Luzerner Hinterland – geografisch und kulinarisch. Die Angebote von Flyer sind einer der Höhepunkte im umfangreichen und kreativen Rahmenprogramm des einzigartigen Erlebnisevent, das Profi- und Hobbyfahrer:innen, Familien und Geniesser:innen zusammenbringt, um gemeinsam den Mountainbikesport zu feiern.
 

Mit dabei beim Bike Village ist auch die Organisation «Velafrica». Zuschauer und Gäste des Bike Village können ihre ausgedienten Velos beim Event abgeben. Velafrica bewirkt seit 1993 Gutes mit Velos, indem sie die Drahtesel sammelt, in sozialen Einrichtungen instand setzt und dann nach Afrika exportiert, wo sie neue Besitzer mobiler und damit glücklicher machen.
 

Das Programm
   

Lizenz Rennen:

Samstag
  • 15:30 Uhr, Amateure / Masters

Sonntag

  • 08:30 Uhr, Juniorinnen 
  • 10:15 Uhr Junioren 
  • 12:00 Uhr Elite Frauen 
  • 14:15 Uhr Elite Männer  
Kids- und Funrennen: Samstag ab 08:30 Uhr   

Velo Gusto Touren - (E-)Mountainbike Tour für Geniesser:
Samstag:
  • Velo Gusto Läng ab 09.00 Uhr (58 Km / 1660 Hm) 
  • Velo Gusto Churz ab 10.00 Uhr (43 Km / 1300 Hm) 
  • VIP Velo Gusto ab 10.00 Uhr (43 Km / 1300 Hm)  

Sonntag:
  • Velo Gusto Brönsch ab 09:00 Uhr (23 Km / 500 Hm) 
  • VIP Gusto Brönsch ab 09.00 Uhr (23 Km / 500 Hm)  

Anmeldung zur Velo Gusto Tour:
https://bikevillagehuttwil.ch/gusto-touren   

FLYER Werksbesichtigungen mit Probefahren:
Samstag 09:30, 13:00 und 15:00 Uhr
Anmelden unter: www.flyer-bikes.com/individualangebote  

Velospendenaktion des Flyer Partners Velafrica:
Freitag 17:00 bis 20:00 Uhr Samstag 09:00 bis 18:00 Uhr Sonntag 09:00 bis 16:15 Uhr   

Weitere Aktivitäten:
BMX Shows und Weltrekordversuch mit Chris Böhm, ÖKK Pumptrack, Hüpfburg und Maskottchen von Kiddy Dome, Festwirtschaft, Konzerte   

Detailprogramm:
https://bikevillagehuttwil.ch/   

Anmeldung zu den Rennen und Gusto Touren:
https://bike-revolution.ch/touren https://bike-revolution.ch/destinations/huttwil

UCI MTB-WM 2025 – das Wallis ist Gastgeber




In drei Jahren wird das Wallis die UCI Mountainbike- Weltmeisterschaften 2025 durchführen, erstmals in der Geschichte der UCI werden sieben Mountainbike-Disziplinen zusammengebracht. Mitte September wurde das Projekt in Sion vorgestellt und ein Fresko des Veranstaltungslogos eingeweiht.

Im Herzen von Sion hat die Vereinigung CM MTB Valais 2025, bestehend aus Valais/Wallis Promotion, dem Walliser Radfahrerverband, Swiss Cycling und den Gastgeberdestinationen, die Vorbereitungen auf die UCI Mountainbike-Weltmeisterschaften 2025 offiziell lanciert. Erstmals werden Weltmeisterschaften in sieben Mountainbike-Disziplinen an neun Austragungsorten innert zwei Wochen in der gleichen Region durchgeführt. Vertreterinnen und Vertreter der neuen Veranstaltungsorte waren ebenfalls dabei. Die Cross-Country-Wettbewerbe werden in Crans-Montana ausgetragen, Downhill in der Région Dents du Midi, E-MTB in Grächen, Enduro in Leukerbad, Marathon in Verbier und Val d‘Annivers, Pumptrack in Monthey und Short Track in Zermatt. Sion ist Gastgeber der Eröffnungsfeier und des Unterhaltungsprogramms. An der Zeremonie nahmen auch Olympiasiegerin Joland Neff, DH-Weltcupsiegerin Camille Balanche, der Waliser Nachwuchsathlet Thibaud Contesse und der ehemalige Walliser Mountainbiker Michel Rey teil.

Den Verlauf der Vorbereitungen kann man unter www.wallis2025.ch verfolgen.

Foto: CM MTB Valais 2025

Bronze für Neff an der Marathon-WM



Jolanda Neff sicherte sich an den Marathon-Weltmeisterschaften im dänischen Haderslev die Bronzemedaille. 87,5 Kilometer war die Strecke bei den MTB-Marathon-Titelkämpfen in Haderslev lang, am Ende wurde die Entscheidung im Damenrennen im Sprint einer Dreiergruppe entschieden. Jolanda Neff musste sich der Französin Pauline Ferrand-Prévot und der Britin Annie Last geschlagen geben.

Für Jolanda Neff ist Bronze die zweite Marathon-WM-Medaille, 2016 hatte sie den Titel errungen. Ferrand-Prévot holte ihr zweites Marathon-WM-Gold nach 2019 und ihre dritte Goldmedaille in dieser Saison. Sie gewann 2022 bereits Gold im Short Track und im olympischen Cross-Country.

Im Herrenrennen fuhr Marc Stutzmann als bester Schweizer auf den 20. Platz. Gold ging an den Neuseeländer Samuel Gaze, Silber an Andreas Seewald aus Deutschland und Bronze an den Dänen Simon Andreassen. Die Ergebnisse gibt es hier.

Foto: Swiss Cycling/ A. Küstenbrück

Neues Ghost Riot – mit und ohne Motor



Die beiden Side by Side Modelle des neuen Ghost Riot wurden parallel entwickelt auf den ersten Blick fast nicht zu unterscheiden. Das Ghost Riot CF ist rein muskelbetrieben, im Rahmen des Path Riot ist ein Fazua Ride 60 Antrieb samt Akku verborgen. «Ein Konzept, zwei Bikes auf Augenhöhe, zwei kompromisslose Wege», hat Ghost die Ankündigung der neuen Modelle überschrieben, die ab Frühjahr 2023 in die Läden kommen.



Die beiden Side by Side Modelle Path Riot Full Party und Riot AM Full Party haben die gleichen Specs. Beide Modelle sollen leicht und agil sein, setzen auf einen langen Reach und einen 64°-Lenkwinkel. Alle Grössen rollen auf 29-Zoll-Laufrädern, die überarbeitete Kinematik soll für mehr Performance und ein besseres Handling sorgen. Der Hinterbau bietet 140 Millimeter Federweg, die Gabel 160 Millimeter, das Path Riot Full Party ist mit einem 430 Wh-Akku bestückt.


Das Ghost Path Riot Full Party ist das mittlere von drei Modellen, das Einstiegsmodell heisst Path Riot Advanced, das Topmodell Path Riot Ltd. In der nicht motorisierten Riot CF Reihe gibt es neben dem Riot AM Full Party das Riot AM Pro und zwei Trailmodelle, deren Gabeln weniger Hub generieren (150 mm). Die gibt es ebenfalls in Full Party- und Pro-Version.
www.ghost-bikes.com

Enduro Herbst Package in der Mountain Lodge Arosa



Goldige Enduro-Zeiten verspricht das Enduro Herbst Package der Mountain Lodge Arosa, ein Angebot, das bis zum 23. Oktober 2022 gilt. Der Älplisee Trail und weitere Trails im Bike Kingdom zwischen Arosa und Lenzerheide warten nur darauf, Enduro-Bikerinnen und -bikern an goldenen Herbsttagen jede Menge Fahrspaß zu bieten.



Das Package umfasst die Übernachtung mit Frühstück. Die Gästekarte inklusive Bergbahnen und ein vergünstigtes Biketicket mit 30 Prozent Rabatt. Bis 30. September sind die Urdenbahn und der Weisshorn Speed nur an den Wochenenden geöffnet. Dann erweitert sich die Älplisee Tour mit der Fahrt durch das Urdental.
Alle Infos und die Möglichkeit zur Buchung gibt es hier.

Iron Bike Race: Heisse Action und mehr



Beim 26. Iron Bike Race Einsiedeln geht es am 24. und 25. September nicht nur auf den neuen Strecken heiß her. Auch das neu konzipierte Bike Village wird Bike-Fans ins Staunen versetzen.
Nicht nur die ambitionierten Marathon-Fahrer werden am Iron-Bike-Wochenende auf ihre Kosten kommen – am Start im Elite-Rennen auf der langen Strecke werden Hansueli Stauffer, Urs Huber, Marc Stutzmann und viele weitere Elite-Fahrer um den Sieg kämpfen und für Spannung sorgen. Aber auch die Hobby- und Neubiker sind dazu eingeladen auf den neuen Strecken und Kategorien ihren Spaß zu haben. Vor den Toren des Kloster Einsiedeln wird den Besucher:innen des Bike-Village einiges geboten.



So sorgen Lucas Huppert und die Flying Metal Crew mit spektakulären Sprüngen au der grossen Schanze für viel Action. Je dreimal am Samstag und Sonntag kann man ihre Show auf dem Adlermättli hautnah erleben. Dazu gibt es am Samstag Musik der kultigen Street Band Kirchweih. Besucher:innen können auf einer Teststrecke neue Bikes ausprobieren, auch für Kinder gibt es im Bike Village einen Parcours und es werden Kurse angeboten. Dazu gibt es im Food-Corner verschiedene lokale und internationale Leckerbissen. 
www.iron-bike.ch 

Im Test: Yeti SB150 T2



Die Erfolge auf den Enduro-Rennstrecken sprechen für sich. Das Yeti SB150 T2 lässt auf heissen Downhill-Ritten nichts anbrennen. Aber auch abfahrtsorientierte Tourer:innen und Bikepark-Fans dürfen sich die nicht mehr ganz neue, aber immer noch aktuelle Enduro-Waffe aus Kalifornien gerne näher ansehen.




Satte 29 Podiumsplätze bei der Enduro World Series und 34 Etappensiege lügen nicht. Das Yeti SB150 T2 giert nach Tempo. Teamfahrer Richie Rude shreddet auf dem langhubigen Twenty-Niner die härtesten Enduro-Kurse. Doch die Rennmaschine soll auch ambitionierten Freizeit-Bikern Fahrspass und Sicherheit auf dem Trail bieten. Technische Kennzeichen des Rahmens: ein langer Reach (480 mm), ein flacher Lenkwinkel (64,5 Grad) und ein steiles Sitzrohr (76,9 Grad). Gibt man dem Bike, was es braucht – Speed, raues Geläuf und ein bisschen Mut bei der Linienwahl –, fräst es mit beeindruckender Sicherheit und Laufruhe die Trails hinab. Dabei ist das Bike kein schwerfälliger Panzer. Je höher das Tempo, desto quirliger und agiler zeigt sich das SB150.

Das Switch-Infinity-Hinterbausystem sorgt für ein feines Ansprechverhalten mit leicht progressiver Federrate. Ergebnis: Das Fahrwerk ist in genau richtigem Masse straff gefedert, was sich bei kraftvollen Antritten mit gutem Vortrieb auszahlt. Grössere Drops und Sprünge steckt das Bike souverän weg. Viel Schluckfreudigkeit verspricht auch die Fox Factory 38 Gabel mit reibungsarmer Kashima-Beschichtung und satten 170 Millimetern Federweg. Für ein zusätzliches Plus an Sicherheit und gutes Überrollverhalten sorgen die 29-Zoll-Laufräder.

BORN Magazin Fazit: Ein Top-Enduro für eine aggressive und schnelle Fahrweise, mit vielen Reserven und hoher Laufruhe bergab. Auch bergauf muss sich das SB150 dank solider Kletterqualitäten nicht verstecken.

Daten, Fakten, und weitere Fahreindrücke: Hier gibt es alle Infos zum Yeti SB150 T2.
Fotos: Christian Penning
Hansueli Spitznagel