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Aktivitäten

Lampenpflicht für e-Bikes!

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Der Bundesrat hat im Dezember 2021 neue Strassengesetze für E-Bikes verabschiedet. Die Konsequenz: Ab April 2022 müssen alle E-MTBs – also auch solche mit Tretunterstützung bis 25 km/h - mit einem Tagfahrlicht ausgestattet sein, sofern sie auf öffentlichen Strassen verwendet werden.




Wenig erfreulich - das neue Gesetz gilt nicht nur bei Dämmerung/Dunkelheit, die Lichtpflicht muss auch tagsüber erfüllt werden. Die neue Verordnung des Bundesamts für Strassen ASTRA ändert die Anforderungen an die Lichtquelle nicht, es können sowohl abnehmbare Akkulampen oder fix installierte Lichtquellen verwendet werden. Wer also ab 1. April – kein Scherz! – ohne Tagfahrlicht erwischt wird, kann zu einer Ordnungsbusse von 20 Franken verbrummt werden.

Blevins & Batten im SFR Team

Traildevils Official Blog
Das erfolgreiche Specialized Factory Racing Rennteam hat mit Haley Batten und Christopher Blevins auf die neue Saison zwei aufstrebende Talente unter Vertrag genommen.

Beide sind 23 Jahre jung und stehen für die USA am Start. Insbesondere Blevins hat auch schon international auf sich aufmerksam gemacht: Er ist der amtierende U23 Short Track Weltmeister und hat das letzte Weltcup-Rennen in Snowshoe/USA für sich entschieden.



«Im gleichen Team wie Jordan Sarrou und Gerhard Kerschbaumer zu sein, ist aufregend, und ich freue mich darauf, von ihnen zu lernen.» Christopher Blevins

«Ich habe das Cape Epic im Frühjahr im Visier», lässt sich Blevins zitieren. «Das ist ein Rennen, das ich schon lange machen wollte, und jetzt, wo ich alt genug bin, um es zu bewältigen, will ich dort gewinnen.» Die Schweizer Short Track Weltmeisterin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Sina Frei ist mit nur 25 Jahren die dienstälteste Fahrerin im Team, dem auch das österreichische Nachwuchstalent Laura Stigger angehört.



«In meiner zweiten Saison im Eliteweltcup 2022 möchte ich mehr Beständigkeit zeigen und mich bei grossen Veranstaltungen wie Weltmeisterschaften profilieren.» Haley Batten

https://www.specialized.com/

Praktisch ausverkauft. Das MONDRAKER ENDURO TEAM Race 2022. Unser Rennbericht

Traildevils Official Blog
Praktisch ausverkauft nach ein paar Stunden. Es verwundert uns nicht.  Denn wir fanden es genauso hammermässig wie viele die im 2021 mit dabei waren.

Drei Tage mit einem Team guter Kollegen schier endlose Trails in Davos shredden – das klingt nach einem spassigen Wochenende. Noch spassiger, wenn es sich um das erste gemeinsame Endurorennen handelt. Schnell war der Entschluss gefasst, dass wir uns als Traildevils-Dreierteam zum Mondraker Enduro Team in Davos Klosters anmelden. 

Das Mondraker Enduro Team, das 2021 bereits zum fünften Mal in Davos Klosters stattfand, ist ein Rennformat für Jedermann. Biker haben die Wahl, sich in ambitionierten Zweier-Teams oder aber sogenannten «Funteams» anzumelden. Der Teamgedanke steht dabei immer im Vordergrund: Jede Stage wird zusammen im Team begonnen und beendet, gefahren wird mindestens zu zweit – Solotrips zwecklos. 

Tag 1
Am Donnerstagmorgen treten wir, unser Traildevils-Dreierteam, gemütlich vom Hotel in Richtung Talstation Jakobshorn. Auf geht’s zu unserem ersten Enduro-Rennen!


Die Stages werden jeweils am Vorabend des Renntags bekannt gegeben. Nach einem kurzen Stopp im Raceoffice, können wir am ersten Tag selbstständig die erste Stage in Angriff nehmen. Einzige Bedingung: Wir müssen vor dem Mittag am Start sein. An den darauffolgenden Tagen wird dann jeweils anhand der Rangierungen in Sektionen gestartet.

Der erste Trail vom Jakobshorn in Richtung Sertigtal ist uns bestens bekannt. Nach einem entspannten Start, ist die erste Anspannung schnell verflogen.


Raus aus dem Startgate und rein ins Vergnügen! Vor uns liegen grossartige Trails: Naturbelassen, überwiegend flowig, aber teils auch mit technischen Stellen gespickt. Wir geben Gas und pushen uns gegenseitig den Berg hinunter. Die Strecke ist staubtrocken, bietet aber genügend Grip. Nicht nur der Trail, auch das Wetter ist der Hammer: Sonnenschein pur und angenehme Temperaturen. Nach der Hälfte des Trails spüren wir langsam aber sicher unsere Unterarme und die Hände. Bevor es wirklich übel wird, passieren wir aber auch schon die Ziellinie, wo uns die Volunteers des Mondraker Teams begeistert zujubeln. Die erste Stage liegt hinter uns und wir sind super happy; alle haben Spass und Pannen gibt es keine. Was für ein Start ins Rennen!

Vom Sertigtal geht es zurück zum Rinerhorn, wo die zweite Stage beginnt. Diese hat es mit einigen Tretpassagen und ruppigen Abschnitten in sich. Aber auch sie wird erfolgreich gemeistert. Die dritte Runde führt uns zum Abschluss des Tages nochmal aufs Jakobshorn: Dieses Mal dürfen wir den Trail auf der anderen Bergseite shredden. Allein der Transfer mit seiner gigantischen Aussicht und einigen technischen, teils abschüssigen Stellen, lohnt sich. 
Die letzte Stage verlangt uns dann noch einmal alles ab. Doch das lockende Feierabendbierchen lässt uns die Strapazen vergessen. Feierabend? Noch nicht ganz: Wer das Ziel passiert, muss über den restlichen Trail hinab ins Tal. Der hält vor allem am Schluss einige technische Herausforderungen bereit. Trotz einer kleinen Sturzeinlage meinerseits geniessen wir die Challenge zum Ende des Tages. 


Das ersehnte Feierabendbier muss weiter warten: Wie an allen Renntagen müssen wir erst zurück zur Talstation der Jakobshornbahn, um die Transponder zu deaktivieren. Gleich neben dem Zielraum befindet sich die «Bolgenschanze». Die Bar geniesst bereits Kultstatus. Dort stossen wir endlich auf das Rennen an. Gemeinsam mit altbekannten Freunden und neuen Gesichtern plaudern wir über den zurückliegenden Tag und das, was noch vor uns liegt – bis uns Müdigkeit und Hunger zurück ins Hotel treiben. Schliesslich brauchen wir noch etwas Energie für die kommenden Tage!  

Tag 2
Nach einem kleinen Frühstück, sind wir bereit. Das Wetter verspricht einen grossartigen Tag. Kurzer Bikecheck, die Reparatursets gepackt – und schon sind wir wieder auf dem Weg in Richtung Jakobshornbahn. Der zweite Tag hält ein volles Programm für uns bereit. Los geht es mit einem Trail vom Weissfluhjoch in Richtung Grünsee. Früh am Morgen ist so hoch gelegen noch sehr frisch.  



Trotzdem sind wir nach den ersten Minuten auf der ersten Stage definitiv aufgewärmt. Zwei überraschende Schlammlöcher und einige kleine Uphills fordern unsere Konzentration und unsere Lungen. Ein kurzer Transfer führt uns zu den Stages 2 und 3, beide sind wieder sehr herausfordernd. Sie enden auf dem Trail nach Klosters. Nach all der Anstrengung ist es umso geiler, noch den letzten Teil des Trails mit Sprüngen und Anliegern gemeinsam mit den anderen ins Tal zu jagen.


Nach einem üppigen Mittagessen, begeben wir uns mit einem etwas zu vollen Bauch auf einen superschnellen Trail nach Saas. Der geniale Trail hat aber ein anstrengendes Nachspiel, denn wir müssen zwei- bis dreihundert Höhenmeter zurück nach Klosters pedalieren. 


Stage 5 beginnt am Gotschnagrat. Nochmals heisst es: Volle Konzentration für den technisch anspruchsvollen Trail. Auf den heftigen Sektionen geniessen die Locals eindeutig Heimvorteil. Auch das Material wird auf die Probe gestellt; dennoch überstehen wir auch diese Stage ohne grössere Pannen. Die unterschiedlichen Skills innerhalb unseres Teams machen wir mit jede Menge Team-Spirit wett und pushen uns so gegenseitig ins Ziel. Todmüde und mit leichten Schrammen, machen wir uns am Abend nochmal auf zum Bier und Austausch in die Bolgenschanze. 

Tag 3
Beim Aufstehen schmerzen die Unterarme noch immer. Auch die Oberschenkel begrüssen uns mit Nachdruck. Vielleicht waren die zwei, drei Bier am Vorabend doch etwas kontraproduktiv ... Nach kleineren Motivationsschwierigkeiten, sind wir schliesslich unterwegs zur ersten Stage. Aber: irgendetwas stimmt nicht. Eine Speiche ist defekt. Wir halten, um sie zu kappen und die anderen nachzuziehen. Dann treten wir mit schweren Beinen die rund 400 Höhenmeter in Richtung Schwarzseealp hinauf. Gut, so sind wir immerhin ordentlich aufgewärmt – für die längste Stage des Tages. 


Nach einem flowigen Auf und Ab führt diese in schnellen Sektionen Richtung Klosters. Die Stages 2, 3 und 4 befinden sich alle bei Klosters. Die Trails sind trocken und sehr abwechslungsreich, oberhalb der Baumgrenze eher steinig und technisch, in den Wäldern schnell und wurzlig. Das finden wir super – das Davoser Trail-Paradies rockt! 




Waren Tag eins und zwei schon herausfordernd, hat es Tag drei definitiv in sich. Nach den ersten vier Stages folgen wir dem Panoramaweg zu Stage 5. Von dort geht es das technische Meierhoftäli hinunter und, nach einem späten Mittagessen in der Bolgenschanze, ein letztes Mal hoch zum Jakobshorn. Neben den beiden letzten Trails hält auch das Wetter noch eine Überraschung für uns bereit: Ein Gewitter zieht auf! Oben angekommen setzt auch schon der Regen ein. Ein kräftiger Wind bläst – und wir frösteln. Doch nach der ersten langen Stage ist der Körper wieder warmgelaufen und das Ziel rückt in greifbare Nähe. Der Spass ist nach wie vor vorhanden. Die letzte Stage ist schnell und flowig. Noch ein paar nasse Turns und dann sind wir im Ziel, wo bereits einige Kollegen warten, um mit uns anzustossen. Trotz des immer stärker werdenden Gewitters, ist die Stimmung super. Unter den grossen Sonnenschirmen feuern die Volunteers weiter an, bis auch das letzte Team die Ziellinie überquert hat. Wir düsen ins Appartement, um zu duschen und uns für die Afterparty fertigzumachen. Die Einzelheiten lassen wir beiseite – aber eins können wir sagen: Es wird ein gelungener Abschluss der drei Renntage.

Ein absolut perfektes Bike-Wochenende mit Freunden und Bekannten aus der grossen Bike-Familie ist zu Ende. Mega Trails vor einer grossartigen Kulisse, dazu viel Sonnenschein und nette Leute – Davos, wir kommen gerne wieder! See you next year! 

https://enduro-team.ch/

Idealmasse: Vom Umgang mit Angst

Traildevils Official Blog



«What the Hell!» So heisst unser Blog-Format, in dem wir uns regelmässig mit aktuellen Mountainbike-Themen auseinandersetzen – von Techtalk und Sport, über Lifestyle und Szene-Gossip bis zu Bike-politischen Themen. Diese Woche geht es um den Umgang mit Angst und Nervosität. Wie geht es euch, wenn ihr eine schwierige Stelle nicht fahrt? Wie arbeitet ihr an euren Ängsten? Diskutiert mit!

Da ist sie wieder, die Angst. Plötzlich wallt sie auf, lässt einen altbekannten Film vor dem inneren Auge vorbeiziehen: Wir fahren an – und fädeln zwischen den Felsen ein, der Vorderreifen hängt fest, das Hinterrad wandert nach oben, im Bogen gehen wir über den Lenker und landen schmerzhaft auf dem Boden. Allerdings nur in unserem Kopf. In Wirklichkeit stehen wir immer noch oberhalb der steilen Felspassage und überlegen, ob wir sie fahren sollen. Kommt euch bekannt vor? So geht es vermutlich den meisten von uns hin und wieder. Insbesondere nach einem Sturz wächst die Angst, das Erlebte könnte sich wiederholen. Steigen wir dann ab und schieben, nagt das mitunter am Selbstwertgefühl.

Bauchgefühl als Mass der Dinge
«Wie geht’s dir eigentlich, wenn du eine schwierige Stelle nicht fährst?», wurde ich neulich gefragt. «Ärgert dich das? Oder bleibst du da völlig gelassen?» Zugegeben, in den ersten Jahren auf dem Mountainbike haben mich solche Erfahrungen viel stärker gewurmt, vor allem, wenn ich mit erfahreneren (oder wagemutigeren) Freunden unterwegs war. Heute erlebe ich es eher als «part of the game», als etwas, das zum Biken dazugehört. Und die Fähigkeit, mich meist recht gut selbst einschätzen zu können, als Gewinn. Meistens sagt mir mein Bauchgefühl, ob ich heute besser absteigen sollte – oder die Schlüsselstelle fahre, die Grenzen zu erweitern. Entscheide ich mich dann, oftmals innerhalb des Bruchteils einer Sekunde, dafür, zu fahren, bin ich aber auch nicht vollkommen tiefenentspannt. Vielmehr spüre ich eine Mischung aus Aufregung und Fokussierung, die mich durch die Herausforderung pusht. Ist die Angst dagegen zu gross, fühle ich mich geistig wie körperlich regelrecht verkrampft – der Sturz ist vorprogrammiert.



«Fahr ich's – oder heute nicht?» (Foto: Markus Lang)

Die Mischung macht‘s
Tatsächlich belegen Studien, dass sowohl zu viel auch zu wenig körperliche und mentale Anspannung – die gefühlte Nervosität – unsere Leistung mindern. «Mit welcher optimalen Mischung aus Anspannung und Lockerheit man seine bestmögliche Leistung abrufen kann, ist je nach Persönlichkeit und Situation unterschiedlich, liegt aber ungefähr in der Mitte», erklärt mir Mila Hanke, Sportpsychologin und Mentaltrainerin aus München. «Diese Erkenntnis allein kann schon viel Druck im Sportalltag nehmen kann: Ich muss Angst und Nervosität nicht als Feind ansehen. Vielmehr kann ich beide als Energiequelle betrachten, die Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen und Körperspannung steigern und so meine Leistung fördern – wenn ich lerne, sie in meinem idealen Mass zu halten», fügt sie hinzu.

Und wie geht das?
Lernen erfordert Übung. Hier kommt Mentaltraining ins Spiel, das aber nur in Kombination mit einer sicheren Fahrtechnik Sinn macht. «Du kannst nicht plötzlich einen 5-Meter-Drop sicher landen, nur, weil du deine Angst runterregulierst und einfach springst», sagt die Sportpsychologin. Das leuchtet ein. Mentaltraining ist übrigens nicht nur etwas für Top-Athleten. Eine von vielen Übungen machen wir häufig ganz unbewusst: Das Visualisieren. Vielen Bikern hilft es, den optimalen Bewegungsablauf oder die ideale Linie vorab gedanklich durchzugehen. Dabei gewöhnen sie sich quasi schon mit Hilfe der Vorstellungskraft an die angstauslösende Stelle, nehmen wahr, welche Gefühle und Gedanken aufkommen und können sich Schritt für Schritt überlegen, was nötig ist, um die Herausforderung sicher zu schaffen.

Auf sich selbst hören
Und wenn wir einfach einen schlechten Tag haben? Uns unsicher fühlen, obwohl wir die Stelle schon zigmal gefahren sind? «Wenn sich die Angst trotz allem Training laut meldet, dann hör‘ drauf!», empfiehlt Mila. Dann sei es die schlauere Entscheidung, die Schlüsselstelle einfach mal herunterzuschieben. Oder die letzte Runde die letzte Runde sein zu lassen (auch wenn die Buddies dich noch so gerne überreden wollen). Das zeugt ja letztendlich auch von mentaler Stärke.  

Text: Mirjam Milad     




Mirjam Milad, freie Redakteurin, schreibt seit vielen Jahren für unterschiedliche Mountainbike-Medien in Deutschland und der Schweiz. Seit 2020 ist die studierte Forstwissenschaftlerin auch Geschäftsführerin des Mountainbikevereins in Freiburg i. Br.

Manon Carpenter: «Trails on Trial»

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Was steckt hinter dem Wesen eines Trails? Wer oder was prägt seinen Charakter? Manon Carpenter hat sich auf Spurensache begeben. In der Doku «Trails on Trial» besucht sie Fahrer und Trailbauer auf dem gesamten britischen Festland und erfährt, was nötig ist, damit das Mountainbiken in den jeweiligen Gemeinden akzeptiert wird. Sie spricht unter anderem mit den Verwaltern grosser Ländereien, auf denen sich Trails befinden. Im Video erklären sie, warum die Existenz von Trails und deren Verwaltung ein komplexes Unterfangen ist.


Manon Carpenter ganz persönlich:
Wir haben der Mountainbikerin sieben Fragen gestellt.



Manon, welches ist dein absolutes Lieblingsrad?
Im Moment muss es das Stumpjumper sein. Es hat mich schon auf einige grosse Fahrten mitgenommen und war noch nie überfordert! Steil, sprunghaft, felsig, schnell – es macht alles mit.

Wenn du nur einen weiteren Trail fahren könntest welcher wäre es?
Ein schöner, sonniger Singletrail in den Alpen, mit einem Boxenstopp an einem Bergsee, endlosen Switchbacks und Flow, der nie endet ...

Was war dein grösster Erfolg?
Der Gewinn der Downhill-Weltmeisterschaft und später die Erkenntnis, dass der Gewinn der Weltmeisterschaft nicht mein grösster Erfolg ist. Es gibt viel mehr, was ich vom Leben will!

Dein Lieblingssnack auf dem Trail?
Ein Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade! Bei Touren, die länger als zwei bis drei Stunden dauern, habe ich wahrscheinlich mindestens eines im Rucksack.

Wie entspannst du dich?
Wenn ich nicht gerade mit dem Rad unterwegs bin, entspanne ich mich bei der Gartenarbeit, bei einem Spaziergang auf den nächsten Hügel, um die Aussicht zu geniessen, oder beim Sitzen in der Natur. In letzter Zeit spiele ich mit meinem Partner Schach, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das als Entspannung zählt. Wenn ich zu Hause bin, dann finde ich wahrscheinlich etwas zu tun ...

Wenn du wählen könntest, wo würdest du leben wollen?
An einem Ort, an dem ich vom Haus aus in die Berge fahren, in einem sauberen Meer oder Fluss schwimmen und trotzdem mit dem Fahrrad in die Stadt fahren kann, um alles zu besorgen, was ich brauche – am besten noch mit einem guten Café in der Nähe.

Hast du ein Lebensmotto?
«We maaade it!» nach einem grossen, aufregenden Abenteuer, oder «uhmm», wenn ich mich für eine Sache entscheide.

DT Swiss übernimmt Trickstuff

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Der Schweizer Konzern DT Swiss übernimmt die deutsche Firma Trickstuff. Wie das Branchen-Medium SAZbike berichtet, wird Trickstuff-Gründer und Inhaber Klaus Liedler das Unternehmen aber auch nach der Übernahme weiterhin als Geschäftsführer lenken.



Trickstuff hat sich mit hochwertigen Bremsen, wie der Direttissima, einen Namen gemacht.

Trickstuff soll weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit eigener Markenidentität, Marketing- und Produktstrategie auf dem Markt für hochwertige Scheibenbremsen agieren. DT Swiss möchte die Freiburger vor allem in den Bereichen Geschäftsmodellentwicklung, IT-Infrastrukturintegration, Supply Chain Management, Produktionsoptimierung und Industrialisierung, aber auch bei Produktion, Marketing und After-Sales-Service unterstützen. Die Zusammenarbeit in unternehmensübergreifenden Projektteams hat bereits begonnen.

Weiterer Entwicklungsstandort
«Mit dem Kauf der Trickstuff GmbH wollen wir einen weiteren Entwicklungsstandort an einem Standort mit hoher Attraktivität für Mitarbeiter aufbauen, um mit der immer schneller werdenden Entwicklung in unserer Branche Schritt halten zu können», erläutert Frank Böckmann, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrates der DT Swiss Group. «Mit einem innovativen Team, das sich durch hohe Motivation, volle Überzeugung für seine Produkte und eine unternehmerische Bodenständigkeit auszeichnet, hat sich Trickstuff bei ambitionierten Radsportlern einen exzellenten Ruf erarbeitet. Zudem befindet sich das Unternehmen aus dem Schwarzwald in einer der beliebtesten Mountainbike- und Rennradregionen in Deutschland und ist damit attraktiv für potenzielle Mitarbeiter mit Begeisterung fürs Radfahren. Im Laufe der Jahre habe ich einen vertrauensvollen Austausch mit Klaus Liedler gepflegt und ihn als kreativen und sympathischen Gesprächspartner schätzen gelernt. In diesen Gesprächen haben wir auch über die weiteren Entwicklungsperspektiven seines Unternehmens gesprochen. Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass beide Unternehmen von einer Zusammenarbeit profitieren können und haben uns entschieden, Trickstuff in die DT-Swiss-Unternehmensgruppe zu integrieren.»

Grosse Wachstumschancen
Und Klaus Liedler ergänzt: «Mein Team und ich sind sehr glücklich, Teil der DT-Swiss-Gruppe zu werden, was uns als agiles und innovatives Unternehmen grosse Wachstumschancen eröffnet. Wir wollen auch in Zukunft mit unserem tollen Team an anspruchsvollen Innovationen arbeiten und hochwertige, langlebige und wartungsfreundliche Bremssysteme auf den Markt bringen. Persönlich freue ich mich sehr darauf, den Austausch mit einer ganzen Reihe neuer Kollegen in der Gruppe zu intensivieren.»

Sixpack EJ: Emil Johansson Signature Sattel

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Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Triple Crown of Crankworx Gewinner Emil Johansson hat der deutsche Mountainbike-Komponentenhersteller Sixpack den Signature EJ Sattel für den Bereich Dirtjump, Slopestyle und Freeride entwickelt, der ab sofort auf der Website der Firma und im Fachhandel erhältlich ist.



«Emils solide Performance auf dem Bike kommt nicht von irgendwo. Alles was er macht, macht er ohne Kompromisse. Jedes Detail wird perfektioniert. Seine Arbeitsweise deckt sich mit der, der verantwortlichen Mitarbeiter bei Sixpack, sodass das Projekt für beide Seiten ein weiteres Stück Selbstverwirklichung ist», so der Hersteller.



Die Prototypen des Sattels wurden bereits in Vorbereitung auf die Saison 2020 und auf Events des letzten Jahres ausgiebig getestet. Das Feedback wurde in das finale Produkt übersetzt, sodass der Sattel in der Saison 2021, abgesehen von Emil selbst, schon von diversen Athleten erfolgreich genutzt wurde.

Emil Johansson: «So happy to now launch my signature seat together with Sixpack. It's the one seat I use for all my bikes. The seat is one of the three most important contact points I have on my bike. Designed to give good grip and not dig into the knees when pinching it.» 


In die Oberfläche des Sattels, die aus rutschfestem PU Material besteht, ist Emils Logo eingeprägt. Die Seitenwände des Sattels sind von der Rückseite bis zur Nase mit strapazierfähigem, schwarzem Kevlar eingefasst. Das Material schützt das Produkt vor Beschädigungen. Zusätzlich gibt das Material den Beinen des Fahrers beim Führen des Bikes idealen Halt und verbessert damit die Ausführung von Tricks am Boden und in der Luft. Die Seiten des Sattels zieren die in Weiss eingestickten Markenelemente von Sixpack. Die Rails aus CrMo-Stahl sollen eine lange Haltbarkeit garantieren und werden durch die Railplate zusätzlich stabilisiert und versteift. «Der Sattel steckt damit auch unsaubere Landungen (die auch für Topathleten unvermeidlich sind) bedenkenlos weg», so Sixpack.

Grösse: 240 x 140 Millimeter
Gewicht: 283 Gramm
Preis: 59,95 Euro
www.sixpack-racing.com

Vorbildlich verpackt: Orbea reduziert ökologischen Fussabdruck

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Jeden Tag produzieren wir Unmengen an Abfall – in der Schweiz übrigens durchschnittlich mehr als 700 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Wieviel Verpackungsmüll bleibt eigentlich nach Versand und Aufbau eines neuen Bikes übrig? Orbea hat sich Gedanken gemacht und eine vollständig wiederverwertbare Fahrradverpackung entwickelt. Die ist ab sofort im Einsatz.



«Wir haben nur diesen einen Planeten. Doch ab und an scheinen wir das zu vergessen», stellt der Hersteller fest. Um die Erde zu schützen, sieht sich daher auch das Unternehmen in der Pflicht. «Wir müssen dringend, entschlossen und konsequent handeln.» Auch wenn das bedeute, dass man sich von bestehenden Gewohnheiten verabschieden müsse.

Mit der neuen Verpackung schlägt Orbea sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Die vollständig recyclebare Verpackung aller Orbea-Bikes reduziert den ökologischen Fussabdruck und bietet nebenei auch mehr Schutz für die Reise des hochwertigen Gefährts. Umfangreiche Tests und Einschlagsimulationen belegen die höhere Widerstandsfähigkeit der neuen Verpackung, so der Hersteller.

www.orbea.com

Spass, Teamgeist, beste Trails: Mondraker Enduro Team

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Bereits zum sechsten Mal findet vom 1. bis 3. September 2022 Mondraker Enduro Team statt, das beliebte Team-Endurorennen für erfahrene Mountainbikerinnen und -biker in Davos Klosters. Nach wiederholter Nachfrage wird es diesmal auch einen Testlauf mit einer E-Bike-Kategorie – den E-Teams – geben. Daneben starten wie gewohnt die klassischen Zweierteams und die die vor zwei Jahren erfolgreich eingeführten Spassteams mit drei bis sechs Personen. Das Anmeldeportal öffnet am 27. Dezember 2021, um 10 Uhr.



Jede Menge Spass, Teamgeist und dazu die besten Trails mit einem grossartigen Bergpanorama rund um Davos Klosters – dafür ist Mondraker Enduro Team bekannt. Es ist eines der wenigen Enduro-Rennen für Teams in Europa und findet dementsprechend viel Anklang in der internationalen Mountainbike-Szene. Die bisherigen Austragungen waren sehr schnell ausverkauft, sowohl für die Zweier- wie auch die Fun-Teams mit drei bis sechs Personen. Letztes Jahr dauerte es gerade mal vier Tage ab der Anmeldeöffnung ... schnell sein lohnt sich also!

Neue E-Bike-Kategorie als Testlauf
Aufgrund wiederholter Nachfrage wird es bei 2022 im Rahmen eines Testlaufs erstmals eine kleine E-Bike-Kategorie mit Zweierteams geben, die E-Teams. «E-Bikes sind auch im Enduro-Bereich längst nicht mehr wegzudenken», erklärt Rennleiter Michi Wild von der Bike Academy Davos die Neuerung. «Dieser Tatsache wollen wir Rechnung tragen und dem Bedürfnis nach wiederholten Anfragen in einem Testlauf nachkommen. Wir wollen herausfinden, wie gut sich E-Bikes sowohl logistisch wie auch in Bezug auf Performance in den bisherigen Enduro-Wettbewerb integrieren lassen», so Michi Wild. «Zudem wollen wir abschätzen können, wie breit das Interesse an einer E-Bike-Kategorie tatsächlich ist.» Für den Testlauf wird die Anzahl der E-Teams auf 20 limitiert – bei mehr Anmeldungen gibt es eine Warteliste. Die Zusammensetzung der E-Teams ist offen, es gibt nur eine gemeinsame E-Bike-Wertung für Männer, Frauen und Mixed. Die E-Teams legen genau die gleiche Strecke zurück, wie alle anderen Kategorien und dürfen die gleichen Bergbahnen benützen. Für die E-Bike-Kategorie kann man sich ganz normal über die Anmeldeplattform eintragen.




Fun- und Zweierteams
Neben der neuen E-Bike-Testkategorie und der Kategorie «Fun Team» kann man natürlich auch wieder in den bewährten, klassischen Kategorien für Zweierteams (Men, Women, Mixed und 77+) starten. Die Startplätze für den Event sind limitiert, auch, da die Kapazität der Bergbahnen Davos Klosters begrenzt ist. Insgesamt steht das Rennen 450 Teilnehmenden offen, die genaue Anzahl an Teams hängt wiederum von den Grössen der angemeldeten Fun Teams ab. Nach dem Motto «verlängerte Weihnachten» öffnet die Anmeldeplattform für Mondraker Enduro Team 2022 am 27. Dezember 2021 um 10 Uhr. Wer dabei sein will, sollte sich möglichst rasch anmelden, so die Organisatoren: www.enduro-team.ch.



Neue Strecken
Auch bei der sechsten Austragung dürften Rückkehrer wieder neue Trails in der Region Davos Klosters kennenlernen. «Wir verändern jedes Jahr einen beträchtlichen Teil der Rennstrecke, damit auch unsere zahlreichen Wiederholungstäter voll auf ihre Kosten in Sachen Trailspass kommen», erklärt Rennleiter Michi Wild sein Credo. «Unsere Region bietet eine unglaubliche Fülle von attraktiven Mountainbike-Trails. Die Ideen gehen uns also noch lange nicht aus und wir werden auch 2022 wieder die eine oder andere neue Perle integrieren», verspricht er.



In bester Gesellschaft
Bei Mondraker Enduro Team legen die Teams in drei Tagen insgesamt gut 120 Kilometer zurück, fahren rund 1500 Meter bergauf und etwa 12'000 Meter bergab. Wie bei einem klassischen Enduro-Rennen werden pro Tag mehrere Stages, also gemessene Abschnitte gefahren. Diese führen vorwiegend bergab und dauern jeweils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Bergbahnen. Dies lässt Zeit, die alpine Kulisse der Bündner Berge zu geniessen oder mit anderen Rennteilnehmern aus der ganzen Welt auszutauschen.



„Unser Ziel ist es, erfahrenen Mountainbikern aus aller Welt in bester Gesellschaft die schönsten Trails der Destination Davos Klosters zu zeigen“, fasst Britta Wild zusammen. Die Trails sind abwechslungsreich und attraktiv – mitunter aber auch technisch anspruchsvoll, da es sich fast ausschliesslich um alpine, natürliche Wege und nicht um ausgebaute Flowtrails handelt. Ein gewisses Fahrniveau auf dem Mountainbike ist also Voraussetzung für viel Spass bei Mondraker Enduro Team.

www.enduro-team.ch

(Fotos: Andographie (1-4), Alphafoto (5))

Canyon stellt neue Sender Modelle für 2022 vor

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Letztes Jahr hat Canyon das komplett neu entwickelte Downhill Race Bike Sender CFR vorgestellt. Die Ingenieure arbeiteten eng mit den Race-Teams zusammen und nahmen beim Entwicklungsprozess die gewonnenen Erkenntnisse vom ursprünglichen Sender Design auf. Herausgekommen ist das Flaggschiff Sender CFR, welches, so der Hersteller, vor allem darauf ausgelegt ist, Rennen zu gewinnen.



Das wurde in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt – mit Worldcup-Siegen der CLLCTV Pros Tahnée Seagrave, Phoebe Gale und Troy Brosnan. Jetzt stellt die Koblenzer Bike-Schmiede das für 2022 aktualisierte Line-Up vor. Basierend auf demselben, im harten Renn-Alltag bewährten Rahmen, gibt es jetzt neue Ausstattungs-Optionen, Farben und eine breitere Auswahl an Laufradgrössen, damit alle DH-Fans ihr perfektes Setup wählen können.

Das Sender CFR war der Wegbereiter für viele Neuerungen, die heute auch in weiteren Canyon MTB-Familien zu finden sind. Angefangen bei den austauschbaren Gewinde-Einsätzen, die Schäden am Rahmen verhindern, bis hin zum schalldämpfenden Rahmen-Protektor und dem vollständig intern geführten Kabel-Routing – all diese Features hatten ihren Ursprung im Downill Racing.



Für das Modelljahr 2022 gibt es jetzt neue Ausstattungs-Varianten im Sender CFR Line-Up.

Maximale Performance, maximaler Speed: Das Topmodell kommt mit FOX Factory Fahrwerk, SRAM X01 DH Schaltung und Code RSC Bremsen.Der leichtere Vollcarbon-Rahmen und die verbesserte Geometrie sollen das Sender CFR noch schneller und kontrollierbarer machen. Dazu tragen außerdem die 29-Zoll-Laufräder und die Fahrwerksabstimmung bei. Durch den noch tiefer positionierten Dämpfer konnte der Schwerpunkt weiter abgesenkt und das Handling verbessert werden. Der längere Radstand sorgt für Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten und die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten machen das Sender CFR vielseitiger. So lässt sich die Kettenstrebenlänge um 10 mm verstellen: Das kurze Setup soll mehr Wendigkeit bei engen Turns ermöglichen, die lange Einstellung Laufruhe bei Highspeed herstellen. Je nach Position der Lagerschale im Headset werden Reach und Radstand des Bikes um -8/0/+8 mm (FOX) bzw. +8/0 mm (RockShox) verändert.

Neu ist das Sender CFR Underdog: Es wurde für ambitionierte Racer entwickelt, kommt aber mit etwas günstigeren Parts. Dennoch soll es kompromisslose Performance garantieren, wenn es darauf ankommt, sagt der Hersteller. Mit Komponenten wie der RockShox Boxxer Ultimate Gabel und dem Super Deluxe C Ultimate Dämpfer sei man mit dem Sender CFR Underdog immer noch in der Lage, der Konkurrenz davon zu fahren und Bestzeiten einzuholen.

Ebenfalls neu für 2022 sind die zusätzlichen Laufradgrössen. Alle, die sich für einen Rahmen in M und L entscheiden, können jetzt zwischen einer 29er Konfiguration für mehr Geschwindigkeit oder einem agileren Mullet-Setup (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) wählen.




Ausserdem bekommt das Sender CFR Line-Up einen neuen Anstrich. Das CLLCTV DH-Team hat dieses Jahr in Maribor und Snowshoe bereits eine kleine Vorschau der orangefarbenen Version geliefert, die es jetzt auch zu kaufen gibt. Neben dem auffälligen Orange gibt es ausserdem eine dezentere Variante in Schwarz/Silber.

Das Sender CFR und das Sender CFR Underdog kosten CHF 4949.- bzw. CHF 6299.- und sind ab jetztexklusiv auf canyon.com erhältlich.

«Never change a winning team»: Mathias Flückiger verlängert Vertrag

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Der Schweizer Mountainbike-Gesamtweltcupsieger Mathias Flückiger hat seinen Vertrag mit seinem Team um drei weitere Jahre, bis zu den nächsten Olympischen Spielen in Paris 2024, verlängert. Gleichzeitig kann die Schweizer Equipe um Teammanager und Mentor Ralph Näf mit «maxon» einen zweiten Hauptsponsor präsentieren und startet nächste Saison unter dem Namen «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing».



Die Schweizer Erfolgsgeschichte geht weiter. Der vor wenigen Tagen zum Schweizer Radsportler des Jahres 2021 ausgezeichnete Flückiger setzt auch in Zukunft auf bewährte und vertraute Strukturen und Partner. «Die vergangene Saison war grossartig – die beste meiner Karriere. Ich bin aber überzeugt, dass ich den Zenit noch lange nicht erreicht habe. Ich verfolge weiterhin ganz grosse Ziele und möchte bei gewissen Rennen noch ein Treppchen höher steigen können», erklärt der 33-jährige Flückiger seinen ungestillten Erfolgshunger mit einem Schmunzeln.


 
«Never change a winning team»
Ganz nach dem Motto «never change a winning team» ist der Gesamtweltcupsieger überzeugt, dass sich das grosse Ziel von Olympiagold in Paris am besten mit seinem bewährten Umfeld mit Teammanager Ralph Näf und Thömus erreichen kann. «Die enge Partnerschaft mit Schweizer Partnern erlaubt es mir, direkt in die Entwicklung der Bikes involviert zu sein. So habe ich bei den Rennen Top-Material zur Verfügung, welches genau meinen Bedürfnissen entspricht», hebt Flückiger den wichtigen technischen Aspekt hervor.
 
Glücklich zeigt sich auch Teammanager Ralph Näf: «Die akribische Arbeit von Math und dem ganzen Team hat sich in diesem Jahr ausgezahlt. Uns war klar, dass andere Teams versuchen den UCI-Mountainbike-Gesamtweltcupsieger in ihre Dienste zu stellen. Deshalb sind wir froh, dass die Zusammenarbeit mit Mathias Flückiger weitergeht.»



Antriebsspezialist maxon wird zweiter Hauptsponsor
Nebst Thömus hat das Team von Mathias Flückiger ab Neujahr einen neuen Partner. Der Antriebsspezialist maxon wird als Titelsponsor bei «Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing» einsteigen. Im Zentrum steht dabei nicht nur ein monetäres Engagement, sondern insbesondere eine technologische Partnerschaft, in welcher sich Flückiger auch entwicklungstechnisch stark einbringen wird.  
 
Das Team «Thömus maxon» durch Alessandra Keller, Kathrin Stirnemann, Vital Albin, und Luke Wiedmann komplettiert.

(Fotos: Armin Kuestenbrueck)

Gabriel Wibmer: Late for School 2

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Bereits über zwei Jahre ist es nun her, seit Gabriel Wibmer sein bisher grösstes Projekt «Late for School » veröffentlichte. Nach der sehr positiven Resonanz auf sein erstes Video und fast 13 Millionen Aufrufen ist der 19-Jährige nun mit Late for School 2 zurück.



In seinem neuesten Projekt fährt Gabriel spielerisch mit seinem brandneuen Canyon Torque durch Österreich mit dem Ziel, es pünktlich in die Schule zu schaffen. Dabei lässt er alles dank seiner Skills auf zwei Rädern ganz einfach aussehen. Der Edit nimmt uns mit durch Gabriels Heimatregion Osttirol, durch das mittelalterliche Stadtzentrum von Graz und zu guter Letzt durch Österreichs Hauptstadt Wien. Die ikonischen Orte werden mit grossartigen Drohnenaufnahmen eingefangen 


Gabriel zu seinem bisher grössten Projekt:  «Urban Riding, Treppen-Gaps, Flips und Drohnenaufnahmen; die Umsetzung des Projekts war anstrengend, aber eine richtig coole Erfahrung. Ich bin sehr happy, dass wir nun endlich den zweiten Teil von Late for School veröffentlicht haben und ich freue mich, dass es uns gelungen ist, ein Video zu produzieren, auf das wir sehr stolz sind. Es war nicht immer leicht, aufs Rad zu steigen, vor allem nach Verletzungen und schweren Stürzen. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und ich hoffe, die Menschen, die mir auf meiner Reise folgen, können das Resultat genauso geniessen wie ich.»



Gabriel fährt in seinem neuesten Edit das Torque 27.5 AL Modell. «Es war erstaunlich zu sehen, was Gabriel in seinem ersten Jahr mit Canyon alles auf die Beine gestellt hat. Seine Motivation und Leidenschaft in puncto Biken, egal ob DH World Cups, E-MTB oder Street, sind auf einem anderen Niveau. Wir sind sehr stolz darauf, ein Teil von Late for School 2 zu sein. Dank der harten Arbeit von G und seinem Cousin Stephan ist es wieder einmal ein grossartiges Video geworden. Viel Spass beim Anschauen!», so Jack Noy, MTB & Gravity Brand Manager bei Canyon, über die Zusammenarbeit mit Gabriel.

All in: Martin Maes zukünftig für Orbea am Start

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Der Belgier Martin Maes zählt zu den talentiertesten und herausragendsten Fahrern seiner Generation. Nachdem er kürzlich seinen Abschied von GT Bicycles bekannt gab, wurde viel gemunkelt, auf welchem Bike er zukünftig zu sehen sein wird. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Martin schliesst sich dem Orbea Fox Enduro Team an.



Neben Orbea und Fox sind auch Race Face, Maxxis, Met/Bluegrass und Fizik als Partner an Bord. «Wir haben uns für ein gemeinsames Ziel entschieden: die EWS zu gewinnen und die besten Produkte zu entwickeln. Wir sind ALL IN!», sagt Iñaki Ucín, der Sponsoring Manager von Orbea. Die Beziehung zwischen Martin und Orbea reiche schon einige Jahre zurück; jetzt münde sie in der direkten Zusammenarbeit. «Wir haben über unsere Anliegen und Ziele, unsere Werte und Herausforderungen gesprochen und eine gemeinsame Basis gefunden, die sich zu einer konkreten Beziehung entwickelt hat, die jetzt beginnt», fasst es Martin bei einem Treffen in den Mallabia-Werken im Dezember zusammen.

Als Mitglied des Fox Enduro Teams wird Martin eine doppelte Rolle spielen. Einerseits hat er natürlich das Ziel vor Augen, gemeinsam mit dem gesamten Team und den Partnern die Spitze der Enduro World Series zu erreichen. Martin werde aber auch wieder in anderen Renndisziplinen, insbesondere dem Downhill zu sehen sein, heisst es. Andererseits soll Martin eine Schlüsselrolle im Entwicklungs- und Innovationsteam von Orbea spielen und dabei helfen, neue Lösungen und Produkte zu entwickeln. Für Orbea sei dies ein neuer Schritt auf dem Weg, den Fahrerinnen und Fahrern aller Disziplinen leistungsstarke Ausrüstung und Designs zu liefern, so der Hersteller.

«Ich fühle mich bei Orbea bereits wie zu Hause. Es ist eine Familie, die in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, und ich fühle mich von ihrer Philosophie, ihren Produkten, ihren Mitarbeitern und ihrer Arbeitsweise angezogen. Ich komme, um mein Bestes zu geben, genau wie sie. Alles Weitere wird die nächste Saison zeigen», sagt Martin.  



Ausserdem werden Fans zukünftig wohl öfters hinter die Kulissen des Orbea Fox Enduro Teams blicken dürfen. Sowohl das Team als auch Martin seien sehr daran interessiert, ihre Aktivitäten, Pläne, Entwicklungen und die ein oder andere «verrückte Idee», die sie umsetzen möchten, zu teilen.


«Das ist der Sinn des Ganzen: Wir werden jeden Tag unser Bestes geben, um die Ziele zu erreichen, die wir uns gesetzt haben. Lasst uns alles geben, lasst uns all in sein», schliesst Iñaki ab.

www.orbea.com         

Geländegänger: Unparallel Dust Up und Up Link

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Zwei neue Bike-Schuhe gibt es vom kalifornischen Hersteller Unparallel: Mit der patentierten Dual-Compound-Aussensohle sollen der Dust up und Up Link, Vibrationen sowie härtere Schläge abdämpfen und für unterschiedliches Gelände geeignet sein.

Seit zwanzig Jahren entwickelt Unparallel in enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Athletenteam Bike- und Kletterschuhe. Für die Bike-Schuhe werden hauseigene, reibungsstarke Gummimischungen verwendet. Die spezielle Sohlendämpfung soll Mikrovibrationen, wie auch härtere Schläge mildern.

Flat-Pedal-Schuh Dust Up
Der neue Low-Cut-Schuh Dust Up wurde für Flat Pedals und den Einsatz in unterschiedlichstem Gelände konzipiert. Patentiert ist die Dual-Compound-Aussensohle des Bike-Schuhs: aussen ist die Sohle härter als an der mittleren Profilfläche, an der ein weicher, vibrationsabsorbierender Gummi zum Einsatz kommt. Das Material des Schuhs, ein thermoplastisches Polyurethan (TPU), sorgt für Atmungsaktivität. Der Dust Up soll dank seines kombinierten Schnür- und Klettsystems eine gute Passform garantieren. Die 55 Asker C-Zwischensohle sorgt für ein komfortables Tragegefühl.



Details
4 mm RH Rubber Aussensohle (Perimeter)
3,5 mm VD Rubber Aussensohle (mittleres Profil)
Steifigkeit Zwischensohle: Medium
Low-Cut-Obermaterial, Schnürung und Klettverschluss 

Gewicht: ca. 410 g (pro Schuh, US 8.5)
Grössen: 34-48,5
Passform: Regular
Obermaterial: Synthetische Mikrofaser
Innensohle: OrthoLite Recycled
Preis: CHF 160.-

Klick-Pedal-Schuh Up Link
Der Up Link ist kompatibel mit Klicksystemen und für den All-Mountain Einsatz konzipiert. Auch bei diesem Schuh wurde das mittlere Sohlenprofil weicher gestaltet und im Sohlenaussenbereich eine härtere Gummimischung verwendet. Im Fersen- und Zehenbereich befindet sich eine spezielle Zwischensohle, die die Kraftübertragung auf die Pedale unterstützt. Die Zunge ist perforiert und bietet dadurch eine gute Belüftung.



Details
4 mm RH Rubber Aussensohle (Perimeter)
3,5 mm VD Rubber Aussensohle (mittleres Profil)
Steifigkeit Zwischensohle: Medium
Low-Cut-Obermaterial, Schnürung und Klettverschluss

Gewicht: ca. 425 g (pro Schuh, US 8.5) 
Grössen: 34-48,5 
Passform: Regular
Obermaterial: Synthetische Mikrofaser
Innensohle: OrthoLite Recycled
Preis: CHF 170.- 

Die beiden neuen Unparallel Bike-Schuhe sind in zwei Farben und jeweils als Damen- und Herrenmodelle ab Februar 2022 erhältlich.
unparallelsports.com 

Swiss Cycling Award: Im Zeichen der Frauen

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Das Radsportjahr 2021 war das erfolgreichste in der bald 140-jährigen Geschichte von Swiss Cycling; es stand im Zeichen der Frauen. Nikita Ducarroz, Sina Frei, Linda Indergand, Jolanda Neff und Marlen Reusser liessen sich an den Olympischen Spielen in Tokio je eine Medaille umhängen, nun erhalten sie allesamt einen Swiss Cycling Award. Die weiteren Gewinner sind Mathias Flückiger (Elite Männer), Joel Roth (Nachwuchs) und der Bahnvierer, welcher an den Europameisterschaften in Grenchen Silber gewann (Team).


Die Swiss Cycling Night musste Pandemie-bedingt abgesagt werden, die Swiss Cycling Awards werden dennoch vergeben. Nie zuvor war das Niveau im Schweizer Radsport derart hoch gewesen wie in den vergangenen Monaten. In der Kategorie Radsportler des Jahres standen unter anderen Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter, Zeitfahr-Europameister Stefan Küng und BMX-Gesamtweltcupsieger Simon Marquart zur Wahl; die Auszeichnung sicherte sich jedoch Mathias Flückiger. Der 33-jährige MTB-Spezialist gewann an den Olympischen Spielen in Tokio und an der WM in Val di Sole jeweils die Silbermedaille; im Gesamtweltcup schwang er erstmals oben aus.



Noch schwieriger gestaltete sich die Wahl in der Kategorie Radsportlerin des Jahres. Bei Olympia fuhren fünf Schweizer Radsportlerinnen aufs Podest. Jolanda Neff liess sich als erste Schweizer Radsport-Olympiasiegerin feiern; Neff, Sina Frei und Linda Indergand sorgten mit ihrem historischen «Triple» für einzigartige Emotionen. Marlen Reusser gewann vier Jahre nach ihrem ersten Velorennen Silber im Zeitfahren, Nikita Ducarroz bei der Premiere von BMX Freestyle die Bronzemedaille. Eine vergleichbare Bilanz eines Schweizer Sportverbandes hat es zumindest in der jüngeren Geschichte der Olympischen Sommerspiele nie gegeben. Sowohl die Fachjury als auch die Radsportfans, deren Stimmen zu je 50 Prozent gewichtet werden, hatten die Qual der Wahl, es zeichnete sich keine klare Gewinnerin ab. Vor diesem Hintergrund entschied Swiss Cycling, fünf Awards zu vergeben und damit den aussergewöhnlichen, ja vielleicht einmaligen Gesamtauftritt zu honorieren. «2021 war das Radsportjahr der Frauen. Der Erfolg unserer Athletinnen zeigt, dass wir mit unserer Förderprojekt #fastandfemaleSUI auf dem richtigen Weg sind, dass die Frauenförderung bei uns gelebt wird», hält Geschäftsführer Thomas Peter fest.

Der Nachwuchs-Award geht an Joel Roth; der MTB-Spezialist hatte an der EM Gold und an der WM Bronze in der U23-Kategorie gewonnen. Als Radsportteam des Jahres ausgezeichnet wurde der Bahnvierer, welcher sich an den Europameisterschaften in Grenchen in der Besetzung Claudio Imhof/Valère Thiébaud/Simon Vitzthum/Alex Vogel den Gewinn der Silbermedaille gesichert hatte.

Long Live Chainsaw: Die Anthill Doku jetzt in voller Länge

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Jetzt ist sie endlich in ganzer Länge verfügbar: Long Live Chainsaw, eine Dokumentation über Stevie Smith, produziert von Anthill Films und präsentiert mit dem Red Bull Media House.

Long Live Chainsaw enthüllt die Geschichte des kometenhaften Aufstiegs, des frühen Todes und des lang anhaltenden Vermächtnisses des kanadischen Mountainbike-Downhill-Rennfahrers Stevie Smith. Die Anthill-Doku entstand in Zusammenarbeit mit Stevies Familie und Freunden, der Stevie Smith Legacy Foundation, mit der UCI und zahlreichen Filmemachern, die exklusives Filmmaterial von seinen Rennen und seinem Leben zur Verfügung gestellt haben.

Die Dokumentation kann in voller Länge über iTunes, Apple TV, Vimeo on Demand, Google Play, Amazon, Xbox Movie oder Vudu erworben werden. Den Trailer könnt ihr hier anschauen:

Hansueli Spitznagel