St. Vigil: Mit dem E-MTB in den Dolomiten

vor 5 Jahren von Traildevil


«Wow!» Mehr fällt Kollege Raiko erst einmal nicht ein. Zusammen mit den beiden Bike-Guides Corinne und Mike Promberger aus St. Vigil stehen wir schwitzend am Ju de Sennes, dem Sennesjoch, und glotzen überwältigt in die Landschaft. Fast wie die Murmeltiere, die wir auf dem Weg über die kargen Weiden hier herauf passiert haben. Unsere Blicke schweifen über die Sennes-Hochebene, am Horizont blitzt der noch schneebedeckte Gipfel des 3221 Meter hohen Monte Cristallo in der Sonne. Und zwischen der Hohen Gaisl und dem Seekofel erhaschen wir sogar einen Blick auf die berühmten Drei Zinnen. Ein Dolomiten-Panorama, wie man es kaum besser hätte bestellen können. Rechts und links von uns türmen sich zerklüftete Felszacken.



Doch bis man diesen Ausblick vom Sennes Joch geniessen kann, muss man sein Mountainbike gut eine Stunde stossen oder gleich auf die Schulter nehmen. Die meisten Biker bewegen sich daher lieber auf den breiten Wegen entlang der Hütten. Dementsprechend einsam ist unser anvisierter Übergang. Dank E-Mountainbike-Unterstützung entfiel bei uns die Trageeinheit, nur an den steilsten Passagen mussten wir schieben. Die letzten Meter zum Joch sind wieder fahrbar, jedoch so ausgesetzt, dass sie nur für schwindelfreie Fahrtechniker mit guten Nerven zu empfehlen sind.



Für die komplette E-MTB Geschichte gibt’s online bei Born:
https://bornmagazin.ch/magazin/stories/durch-ein-meer-aus-stein/ Kommentare

Traildevil

vor 5 Jahren 8/28/2020

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Dominik Bosshard