Grindelwald IST BIKE! - Workshop Report

vor 3 Jahren von guliguli
Das Vorgeplänkel
Als Einführung auf den Anlass wurde der neue Kurzfilm von Dany Mc Askill „The Ridge“ https://www.youtube.com/watch?v=xQ_IQS3VKjA auf die Grossleinwand projeziert. Welcher bei vielen Anwesenden Staunen auslöste. „Was man mit eine Mountainbike doch so alles anstellen kann.“ Daraufhin folgten Erörterungen von Beni Kaufmann über die verschiedenen Bikertypen und was für Ansprüche von diesen Gruppen an die Infrastruktur gestellt werden. Einige Krafiken über das bestehende Wegnetz in unserer Region im Vergleich mit Regionen in Graubünden. Beni führte anschliessen ein Interview mit Tomi Giger, Chefredaktor Ride Magazin. In welchem den Anwesenden das „Problem“ Mountainbiker dargestellt wurde. Welche Lösungsansätze geboten werden könnten, um den Velofahrer als möglichen Dauergast zu gewinnen und wie die Graubündner diese Situation gemeistert haben.
Der Workshop
Die etwa 100 Anwesenden wurde in Gruppen aufgeteilt. Politiker, Bauern, Touristiker und Biker. Wir durften zusammen 6 Fragen diskutieren und Lösungsansätze vorschlagen, welche anschliessend präsentiert wurden.

Erstaunlich grosse Einigkeit!
Erstaunlicherweise verlor keine der Gruppen ein böses Wort über die Montainbiker. Sie werden bei allen Beteiligten als Chance für den Sommertourismus gesehen. Als offizielle Trails soll ein Teil des bestehenden Wanderwegnetzes mit einer gemeinsamen Nutzung belegt werden. Als Ziel wird auch der Bau einer Freeridestrecke und teilweise Singletrails nur für Biker angestrebt. Es wurde über Wegkreuzungen diskutiert, die bestehenden Transportmöglichkeiten, welche sicher ausgebaut werden müssten und es wurden schon konkrete Beispiele über gemeinsame Nutzungen von Wegen gemacht. Eigentlich Friede, Freude und Eierkuchen! Von den Anwesenden der Bäuert wurde festgestellt, das die Biker auf den Forststrassen welche von den Bauern als Verkehrswege genutzt werden, das grössere Problem darstellen, wie wenn sie über die Singletrails flitzen. Das war doch mal eine Aussage!

Was jetzt?
Von der Touristikerseite wurde festgestellt, das sich eine ordentliche Abklärung über die Trailnutzung und eventuelle neue Strecken über Jahre hinziehen wird. Das darf aber sicher nicht sein. Man darf jetzt nicht einen Masterplan aufstellen der erst in 5 Jahren die ersten offiziellen Trailabfahrten ermöglicht. Das Ziel sollte sein, schon im nächsten Jahr einige Wanderwege ganz offiziell auch als Biketrails zu eröffnen. Natürlich in Absprache mit allen Ämtern und sonstigen Beteiligten. Das Fernziel in 5 Jahren zusätzlich zu den Trails noch eine Freeridestrecke anbieten zu können, wäre hingegen realistisch.

Tomi Gigers Zusammenfassung
Zum Schluss wurde von Tomi Giger eine Zusammenfassung des Gehörten gemacht. Das „Problem“ Mountainbiker sei gar kein Problem. Alle wollen eigentlich das Gleiche. Dem Biker was gutes bieten. Grindelwald müsse die Chance jetzt packen und aus den vielen positiven Statements was machen. Eine bikerfreundliche Umgebung zu schaffen, sein aufgrund des Gehörten auf gutem Weg.
Chance packen!
Bei den entspannten Gesprächen nach dem offiziellen Teil konnte man eine sehr positive Stimmung spüren. Jetzt aber geht es an die Umsetzung und das wird sicher keine so einfache Sache. Im Gespräch mit Martin Maerten von den Berner Wanderwegen, wäre eine gemeinsame Nutzung eines Teils des Wegnetzes durchaus vorstellbar. „Man könnte auch gleich den Lauberhorntrail zum Biketrail umfunktionieren!“ Kein Scherz!


Nach der Anprache des Chefs der Wirtschaftskommission, einer Erklärung von Beni Kaufmann und einem To do-Interview mit Tomi Giger (Chef Ride.ch) ging es in einer Gruppenarbeit an das Erarbeiten von Lösungsansätzen.


Am Tisch der Mountainbiker ging es hoch her.


Die Biker. Kommentare

guliguli

vor 3 Jahren 3/31/2015

Tags — politics politik

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Hansueli Spitznagel