Dirt Offspring Series 2016 - Gelungener Auftakt in Schlattingen

vor 6 Jahren von FlyingMetalCrew
Am Samstag, 4. Juni fand der erste Dirt Offspring in Schlattingen TG statt. Da die Wetterprognose für beide Tage nicht super war, beschlossen wir, das kleinere Übel zu nehmen und den Contest am Samstag durchzuführen - und wir wurden belohnt. Die Wolken zogen an Schlattingen vorbei und wir hatten keinen einzigen Regentropfen, die Sonne schien den ganzen Tag. Der Park war von der "Ranch"-Crew umgebaut und neu geshaped worden, Kuchen und Getränke standen bereit und einer guten Session stand nichts mehr im Wege.

"The Ranch" is ready!
Schon im Training war gut sichtbar, dass das Niveau im Vergleich zum letzten Jahr nochmals gestiegen ist. In der Qualifikation wurden schon heftige Tricks ausgepackt. Es war kaum zu glauben, dass im Final noch viel krassere Sachen kämen. Doch genau so war es.
Auf der kleinen Line wurden schnelle, technische Tricks gemacht und auch ordentlich hoch gesprungen. Die grosse Line wurde nicht von allen Ridern gefahren. Sie startete neu mit einem grossen Startdrop. Danach kam ein neun Meter langer Double und noch ein Sprung mit weicher Sandlandung zum Schluss. Diese Jumps boten den Fahrern genug Airtime um riesige, stylische und langsam ausgeführte Tricks wie Flipcombos, Frontflips, aber auch schnelle Tailwhipcombos zu zeigen.


Local Benni Kistner mit viel Style auf der kleineren Line


Lukas Studer mit einem Flip No-Hands auf den grossen Sprüngen

Nachdem die Quali von den zwei Deutschen Fahrern Jacob Sohler und Felix Spöttl gewonnen wurde, liess im Finale der Gewinner der Dirt Offspring Series 2014, Lucas Huppert, alle anderen hinter sich. Mit einem Suicide-Nohander auf dem grössten Sprung des Parks, einem Double-Tailwhip und einem Flair auf der Quarter to Bank konnte der Zürcher die Judges von sich überzeugen. Zweiter und Dritter wurden die Erst- und Zweitplatzierten der Quali, Sohler und Spöttl.


Sieger Lucas Huppert



Tailwhip auf den Step-up, Rider: Baldur Mändli

Nach dem Finale hatten alle anwesenden Fahrer die Gelegenheit, eine Session zu fahren, in welcher der „Sickest Trick Award“ und der „Most Steeze“-Preis für den besten Style vergeben wurden. Josiah Rohrer wurde zum stylischsten Fahrer des Tages gekürt. Die Schweizer Dirtjump Legende Chris Raeber zeigte einen 360er Double-Tailwhip und einen Aley-Oop Flair und gewann damit den „Sickest Trick“. Bester Rookie U15 wurde der Steffisburger Cedric Hubacher.

Chris Raeber mit einem 360 Double-Tailwhip




Hinten v.l.n.r: Baldur Mändli, Cedric Hubacher, Lukas Studer; Vorne v.l.n.r: Jacob Sohler, Lucas Huppert, Felix Spöttl


Der Event in Schlattingen war ein super Start in die Serie. Der Nächste Stopp findet im Bikepark in Davos Klosters statt. Dieser wird zurzeit von der Flying Metal Crew gebaut und am 6. August 2016 im Rahmen der Dirt Offspring Series eröffnet. Vielen Dank unseren Sponsoren und all den Helfern der Ranch und der Flying Metal Crew.
Für Fotos und Infos besucht www.facebook.com/dirtoffspring.
 

Fotos: Roland Morgenthaler
Text: Raffael Studer Kommentare

FlyingMetalCrew

vor 6 Jahren 6/7/2016

Tags — dirtoffspring

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