Christoph Sauser mit zweitem Etappensieg in Serie! - 14. Absa Cape Epic

vor 5 Jahren von Traildevil
Vorsprung der Gesamtführenden Fumic/Avancini schwindet

Elandskloof/Südafrika - Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized) holten sich erneut den Etappensieg beim Absa Cape Epic, Nummer 38 für den Schweizer fünffachen Gewinner des Epic. Dazu machten sie auch noch ein wenig Zeit gut auf die Gesamtführenden im Zebratrikot, Manuel Fumic und Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).


by Greg Beadle/Cape Epic/SPORTZPICS

Knapp geschlagen im Sprintfinish dieser 3. Etappe des berüchtigten Mountainbike-Etappenrennens wurden Nino Schurter und Matthias Stirnemann (SCOTT-SRAM MTB Racing) vor Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2). 
Verhältnismäßig kurz fiel Etappe 3 mit 78 km aus, die Strecke führte das Fahrerfeld aus dem Elandskloof Race Village in die kleine Siedlung Genadendal und durch das Trail-Streckennetz von Greyton. Davon sollten die Cross-Country Spezialisten profitieren, vor allem Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter mit seinem Partner Matthias Stirneman. Eigentlich wollten die beiden Schweizer sich einen Etappensieg holen und gingen entsprechend aggressiv in die knackigen Anstiege und die Abfahrten in den angelegete, aber rauen Singletracks. Dadurch legten sie immer Abstand zu den Gesamtführenden Cannondale Factory Racing XC ein. Doch Schurter und Stirnemann konnten die starken Favoriten Christoph Sauser (SUI) und Jaroslav Kulhavy (CZE) nicht abschütteln heute. Das Investec-Songo-Specialized-Team blieb den Schweizern am Hinterreifen und attackierte auf dem letzten großen Anstieg, dem UFO-Climb. So genannt, weil auf der Spitze des Bergrückens ein futuristisches Gebäude steht. Bei dieser Attacke fielen die Gesamtführenden Fumic/Avancini wieder zurück und fuhren die Abfahrt mit vollem Risiko, um wieder Zeit gut zu machen.


by Greg Beadle/Cape Epic/SPORTZPICS

Sauser und Kulhavy machten weiter Druck und stellten dadurch sicher, dass nur zwei Teams vorne um den Etappensieg sprinten konnten. Kulhavy führte, Nino Schurter klemmte direkt hinter dem starken Tschechen und so kam es, dass Stirnemann die Distanz zur Ziellinie nicht richtig einschätzte, so dass Sauser noch an ihm vorbeiziehen konnte.
"Ein super Tag für uns" zog der fünffache Epic-Gewinner Sauser Bilanz im Ziel, " wir haben die Etappe gewonnen und noch Zeit gut gemacht. Auf dieser relativ kurzen Distanz hatten wir nicht erwartet, etwas rauszuholen auf Cannondale. Das war der Bonus zum Etappensieg."
Kulhavy sah kaum erschöpft aus im Ziel. "Heute lief es viel besser als gestern", meinte der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister. Unser Plan, auf den Anstiegen und in den Flachpassagen anzugreifen ist gut aufgegangen."
Zwar ging das Vorhaben von SCOTT-SRAM MTB Racing nicht in Erfüllung, wenn auch nur um Bruchteile von Sekunden, Nino Schurter war aber ganz Sportsmann und umarmte seinen Landsmann Sauser herzlich mit einem breiten Grinsen in der Winners Lounge.
"Eigentlich dachten wir, das ist genau unsere Etappe", meinte der 26-jährige Stirnemann, der erstmals am Epic teilnimmt. "Aber ich habe meinen Zielsprint zu früh gestartet, so dass Susi noch an mir vorbeiziehen konnte. Trotzdem ein super Tag, ich habe die Trails hier wirklich genossen."


by Sam Clark/Cape Epic/SPORTZPICS 

Elandskloof/Südafrika – Nach vier heißen und harten Renntagen liegen doch einige Minuten zwischen den führenden Teams in der Hansgrohe Frauenwertung beim Absa Cape Epic. Den Zielsprint nach 78 Kilometern und 1650 Höhenmetern konnten zwar Sabine Spitz mit ihrer südafrikanischen Partnerin Robyn de Groot (Ascendis Health) gewinnen. Die Gesamtführung bleibt bei den Meerendal CBC Frauen Esther Suess(SUI) und Jennie Stenerhag (SWE), die heute offiziell nur zwei Hundertsel hinter den Etappensiegerinnen lagen. Die beiden gleichwertigen Frauenteams blieben den ganzen Tag zusammen, keine konnte auf den harten Trails rund um Greyton einen Vorteil herausfahren. Auf den kommenden langen Distanzen des Absa Cape Epic kann einiges passieren, die fast 9 Minuten Rückstand von Spitz/de Groot sind aber erheblich, und normalerweise nur aufzuholen, wenn das Materialpech zuschlägt.
"Wir ruhen uns nicht auf unseren 9 Minuten Vorsprung aus", sagte eine entschlossen Esther Suess. "Wir geben Gas und fahren auch vorne mit Power. Als es Jennie gut ging, hat sie Pace gemacht und als ich gute Beine hatte, bin ich an die Spitze gegangen. Im Sprint verloren – aber keine Zeit verloren", so die Schweizerin. Kommentare

Traildevil

vor 5 Jahren 3/22/2017

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Dominik Bosshard